Neujahrsempfang: Trotz angespannter Haushaltslage viel Optimismus

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
Wegbergs Bürgermeister Reinho
Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich gab sich optimistisch: 2014 soll der Haushalt wieder ausgeglichen Foto: Koenigs

Wegberg. „Es wird spannend”, versprach Bürgermeister Reinhold Pillich in seiner Neujahresansprache, zu der er in die Wegberger Mühle eingeladen hatte. Trotz angespannter Haushaltslage habe sich in Wegberg im zurückliegenden Jahr viel bewegt.

Ausführlich hob er Investitionen und Entwicklungen hervor, die im vorigen Jahr angestoßen wurden. Trotz eines „harten Sparkurses”, der für dieses Jahr unvermeidlich sei, werde das soziale Leben in der Stadt, das durch die rund 160 Vereine aufrecht erhalten wird, weiterhin finanziell gefördert. Derzeit werde in Politik und Verwaltung an einem Konzept gearbeitet, um das Geld „angemessen und gerecht” zu verteilen.

Als Erfolg wertete er die Tatsache, dass die Abfallgebühren um rund 300.000 Euro gesenkt werden konnten, was den Bürgern direkt zu Gute komme. Als weiteren Schritt in die richtige Richtung bezeichnete er die Umstrukturierung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), der neue Aufgaben der Vermarktung und der Entwicklung der städtischen Wirtschaft anvertraut werden. Daraus entstehende Gewinne fließen in den städtischen Haushalt.

Auch in der Stadtverwaltung wird vieles anders und schlanker werden. Ziel des Umbaus soll ein Dienstleistungsunternehmen im Sinne der Bürger sein, „ohne dabei rechtstaatliche oder verfassungsrechtliche Prinzipien zu vernachlässigen”. Erfolgreich sei der Aufbau des Kommunalen Ordnungsdienstes gewesen, der auch überregional und bei NRW-Innenminister Rolf Jäger Anklang gefunden habe. Dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger sei durch diesen Dienst genüge getan worden.

Nicht minder erfolgreich sei der „Wegberger Winterzauber” der auch in diesem Jahr trotz ungünstiger Wetterbedingungen wieder viele Besucher in die Stadt gelockt und die Stadt bundesweit bekannt gemacht habe.

Ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern kann, ist ihr touristisches Potenzial. Mehr als ein Viertel der Übernachtungen im Kreis Heinsberg gehen auf das Konto der Mühlenstadt. Auch zum Krankenhaus gab Pillich ein klares Bekenntnis ab. Die Partnerschaft mit dem Allgemeinen Krankenhaus in Viersen trage zum Erhalt der medizinischen Grundversorgung in Wegberg bei.

„Schauen wir optimistisch auf das vor uns liegende Jahr”, erklärte Pillich und verkündete als mittelfristiges Ziel auch die finanzielle Sanierung bis zum Jahr 2014, in dem wieder ein ausgeglichener Haushalt vorliegen soll.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert