Neues Buch zur Geschichte des Klosters

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Heinsberg-Randerath. Rund 170 Jahre hat der Orden der Franziskaner in Randerath Geschichte geschrieben. Auf der Anhöhe des Klosterberges, früher auch Kreuzberg genannt, befand sich von 1633 bis 1802 ein Franziskanerkloster mit Klosterschule, in der bis zu 40 Internatsschüler unterrichtet wurden.

Weitere Klöster in hiesiger Umgebung wurden vom Franziskanerorden in der Zeit von 1624 bis 1635 in Neuß, Kempen am Niederrhein und in Bergheim gegründet.

Im Jahre 1802 wurde das Ordenshaus in Randerath unter der französischen Fremdherrschaft aufgelöst und von deren Regierung als Domäne eingezogen, um Veteranen der französischen Armee als Wohnung zu dienen. Später ging der gesamte Komplex in Privatbesitz über.

Die umfangreiche Klostergeschichte mit einem Verzeichnis der Konventmitglieder, mit der namentlichen Auflistung der ersten fünf Leiter und aller 98 Guardine, einem Totenverzeichnis, mit Auszügen aus der Haushaltsführung und vielen weiteren Themen hat der Verfasser Heinz Franken in einem jetzt erschienenen Buch mit dem Titel „Das Franziskanerkloster zu Randerath” beschrieben.

Einen besonderen Raum nimmt die Beschreibung der Versteigerungsurkunde mit ihren 22 Artikeln von 1818, die Namen der 60 Opfer der Pest in der zweiten Jahreshälfte 1665 ein, sowie Auszüge aus den Protokollen aus der Zeit der französischen Besatzung in Randerath. Auch die 1726 errichteten Bildstöcke entlang der Landstraße von Randerath nach Nirm, gelegentlich auch als Fußfälle bezeichnet, geht auf die Zeit der Franziskaner zurück und werden in dem Buch beschrieben.

Weiterhin enthält das Buch eine kurze Beschreibung des ehemaligen Klosters der Christenserinnen am Markt und die Erwähnung des Klosters der Tempelherren in Randerath zur Zeit der Kreuzzüge. Vom einstigen Klosterkomplex der Franziskaner besteht heute nur noch das zur Feldstraße-Sandberg hin gelegene ehemalige Gartenhaus und die Blausteintreppe mit den 22 Stufen.
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