Übach-Palenberg - Neuer Krimi: Zwischen schnellen Autos und viel Lärm

Neuer Krimi: Zwischen schnellen Autos und viel Lärm

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Mit Raffinesse, viel Hintergrundwissen und einzigartiger Atmosphäre begeisterte der Autor Kurt Lehmkuhl bei der Vorstellung seines neuesten Werkes „Nürburghölle” in der Palenberger Buchhandlung Fürkötter. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Die 24 Stunden auf dem Nürburgring: Männer, Motoren und mächtig viel Lärm und Aktion. Wer aber wie Kommissar, das Ex-Kommissar „vergisst” er schon mal gerne, Rudolf-Günther Böhnke kein Fan des motorisierten Sports ist, fühlt sich reichlich fehl am Platz.

Genau richtig waren aber die rund 30 Gäste in der Buchhandlung Fürkötter. Fast schon traditionell stellt hier Krimiautor Kurt Lehmkuhl seine neuen Werke vor. Bei „Raffgier” aus dem Jahr 2008 war das schon so und bei „Nürburghölle”, dem neuesten Werk, bleibt das so.

Was bleibt, ist auch die einnehmende Art Lehmkuhls, der es scheinbar mühelos schafft, eine Atmosphäre wie in einem großen, gediegenen Kaminzimmer zu schaffen, egal, vor wie vielen Menschen er Bücher präsentiert.

Doch statt gedimmten Lichts und leise knackenden Holzscheiten präsentierte er ein spannendes Werk. Wieder einmal dreht es sich um den besagten Kriminalen Böhnke. Der wird, anscheinend zufällig, in schreckliche Ereignisse rund um das berühmte 24-Stunden-Rennen hineingezogen.

Bei dieser Veranstaltung, zu der er eigentlich ja nur mitfährt, weil seine Liebste Lieselotte eine bislang nicht gekannte Rennsportader zeigt. Einmal an der Burg mit ihrem bekannt wechselhaften Wetter angekommen, geht es direkt los.

Ein schwerer Unfall bremst das Rennen, der Kommissar, hier bietet sich eine perfekte Gelegenheit den Anhang „im Ruhestand” zu verschweigen, lässt sich per offiziellem Auto zur Unfallstelle bringen. Der Anblick ist grausig: Kfz-Mechaniker Berthold Theberath ist in seinem Rennfahrzeug verbrannt, dahinter reihen sich zwei weitere Renner mit schweren Schäden.

Bereits den 17. Krimi veröffentlicht

Kurt Lehmkuhl, 1952 in Übach-Palenberg geboren, studierte Jura und lebt heute in Erkelenz. Er ist Redakteur beim Zeitungsverlag Aachen und Autor von inzwischen 17 Kriminalromanen sowie mehreren Kriminalgeschichten.

Nach „Raffgier” aus dem Jahr 2008 ist die „Nürburghölle” der zweite Fall für seinen Aachener Ex-Kommissar Rudolf-Günther Böhnke.

„Nürburghölle” (ISBN 978-3-8392-1017-8) ist im Gmeiner-Verlag erschienen, umfasst 231 Seiten und kostet 9,90 Euro.

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