Neue Turnhalle in Zeiten der Krise

Letzte Aktualisierung:
weg-turnhalle-bu
Fast sieht es so aus, als sei die neue Turnhalle an der Maaseiker Straße schon fix und fertig und gebaut - aber es ist nur eine Animation des Architekturbüros Emondts. Der Computer macht so etwas möglich.

Wegberg. Mit dem Bau der neuen Turnhalle, die als Ersatz für die Halle am Begegnungszentrum (BGZ) geplant ist, wird noch vor den Sommerferien begonnen. Der Neubau wird im Schul- und Sportzentrum an der Maaseiker Straße entstehen und für die Schüler auf schnellem Wege erreichbar sein.

Der Hückelhovener Architekt Wolfgang Emondts stellte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport seine Planung für den Bau vor. Die Idee einer Unterkellerung der gesamten Halle wurde von den Ausschussmitgliedern gelobt. So werden sieben Vereine aus dem BGZ im Untergeschoss der Halle ein neues Zuhause finden. Nicht dabei sein werden die Fraktionen der Grünen, der FDP und der SPD, die auch Räume im BGZ nutzen.

Bei der Planung konnten die Größenwünsche der sieben Vereine aus dem BGZ größtenteils befriedigt werden. Bedarfsanmeldungen von 400 Quadratmetern konnten der angesichts der Grundfläche von 700 Quadratmetern nicht berücksichtigt werden.

Das Mütterzentrum wird neben einem Spielraum für die Kinder auch eine Küche, eine sanitäre Anlage und ein Büro erhalten. Fast alle Kellerräume werden auf natürlichem Wege mit Licht versorgt. Die Halle wird behindertengerecht sein. Keller- und Erdgeschoss werden durch einen Aufzug ebenso wie durch eine Treppe erreichbar sein.

Der eigentlichen Turnhalle ist eine kleinere Gymnastikhalle angeschlossen, in der kleinere Gruppen ihre Übungsstunden abhalten können. Behindertentoiletten sind ebenso wie ein barrierefreier Zugang von allen Seiten eingeplant, hob der Technische Beigeordnete Rudolf Fabry hervor.

Im Außenbereich werden 27 Parkplätze entstehen, was angesichts der umliegenden Parkplätze und der Hauptnutzungszeiten im Nachmittagsbereich durchaus ausreiche, um den Bedarf der Vereine und sonstigen Besucher und Nutzer der Halle zu decken. Darüber hinaus ist auch Eile geboten, denn die Halle am BGZ pfeift auf dem letzten Loch. Derzeit ist sie gesperrt, weil das Dach undicht ist, erklärte Fabry.

Einen Vorstoß wagten die Liberalen, die zu bedenken gaben, dass die Halle zu klein sein könnte. Sie regten an, die kleinere Gymnastikhalle zugunsten der großen Halle nicht umzusetzen, fanden damit aber keine Mehrheit.

Eine Photovoltaik-Anlage, wie die Grünen sie gerne auf dem Dach der Halle gesehen hätten, wird es vorerst nicht geben. Allerdings sei dies eine Kostenfrage, wie Fabry einräumte. Mit dem Bau des Zwei-Millionen-Projekts soll noch vor den Sommerferien begonnen werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert