Neu in der Fleischtheke: „Heinsberger Rostbratwurst”

Von: g.s.
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Kreis Heinsberg. Die Original Heinsberger Rostbratwurst wird bald die Verkaufstheken der hiesigen Fleischerbetriebe bereichern.

Frisch vom Grill oder aus der Pfanne soll die von Karl-Heinz Esser im Auftrag der Fleischer-Innung Heinsberg entwickelte „Welt-Wurst-Neuheit” schon bald die Verbraucher geschmacklich überzeugen. Im Haus des Handwerks in Geilenkirchen wurde das leckere Würstchen von Obermeister Bruno Zahren und den Fleischermeistern Karl-Heinz Esser und Peter Wilms vorgestellt.

Zahren hob die Vorteile handwerklich hergestellter Fleischprodukte gegenüber der industriellen Massenherstellung hervor. Der Obermeister ging auch auf die Entwicklung der Fleischprodukte mit all den negativen Randerscheinungen wie BSE, Massentierhaltung und Gammelfleisch ein. Da wolle die Fleischer-Innung mit frischen Meisterprodukten andere Wege aufzeigen und deshalb pünktlich zum Heinsberger Handel- und Gewerbefest Ende März mit der Original Heinsberger Rostbratwurst ein handwerklich kreiertes Produkt vorstellen. Mit dem Produkt wolle sich die Innung in die aktuelle Image-Kampagne des deutschen Handwerks integrieren.

„Als handwerkliche Fleischer verstehen wir uns als ehrliche Partner sowohl der Landwirtschaft als auch der Verbraucher, sagte Zahren. Der Obermeister war besonders erfreut über das Engagement der auszubildenden Fleischerei-Fachverkäuferinnen, die sich zusammen mit ihren Lehrerinnen vom Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik in das Projekt „Rostbratwurst” eingebracht haben.

Die Fachlehrerinnen Gertrud Dreßen und Christiane van Betteray sahen in der Beteiligung an dem Projekt einen unterrichtsrelevanten Informationsschwerpunkt für die Schülerinnen. Die bei der Vorstellung anwesenden acht Azubis werden beim Fest in Heinsberg in Kooperation mit der Innung ihre Arbeiten rund um die Rostbratwurst präsentieren. „Wir wollen unseren Beruf einmal so darstellen, wie er ist”, sagte Auszubildende Laura Taylor.

„Der Beruf einer Fleischer-Fachverkäuferin ist sehr kreativ”, ergänzte Alia Köppe. „Hier wurden Talente zu Tage gefördert, an die man vorher nicht gedacht hat”, lobte Lehrerin Gertrud Dreßen die Schülerinnen.

Die Auszubildenden haben unter anderem Ankündigungsplakate, Produktsteckbriefe und Werbematerialien erstellt. Eine Wandzeitung wird zeigen, wie die Original Heinsberger Rostbratwurst auf traditionelle Weise hergestellt wird. Für eine Verkostung haben die Mädchen einen kleinen Fragebogen entwickelt, auf dem die Kundenmeinung nach dem Probieren der Wurst festgehalten wird.

„Unsere Heinsberger Rostbratwurst ist lecker”, ließ Fleischermeister Peter Wilms wissen. Nach alter Handwerksmanier habe in einer Wurst nur Gutes etwas zu suchen: frisches Fleisch, reine Gewürze und natürliche Zutaten. Karl-Heinz Esser erklärte, das neue Produkt sei nach einer 100 Jahre alten Rezeptur gefertigt. Die Original Heinsberger Rostbratwurst sei eine regionale Spezialität und eine besondere Delikatesse.

„Wir verwenden nur reines, mageres Schweinefleisch und feine Naturgewürze”, ging der Fleischermeister auf die Rezeptur ein. Das Fleisch werde durch den Wolf gedreht. Zwei Drittel würden mit der speziellen Gewürzmischung verfeinert, das andere Drittel darunter gemengt. Zum Schluss werde die fertige Mischung in dünne Schweinedärme gefüllt. „Die Gewürzmischung ist geschützt und kann nur über unsere Fleischer-Innung erworben werden”, so Esser.

Am 27. und 28. März kann die Bevölkerung beim Heinsberger Handel- und Gewerbefest erstmals eine „Geschmacksprobe” von der anschließend auch in Mitgliedsbetrieben der Innung erhältlichen neuen Rostbratwurst kosten.
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