Erkelenz - Närrisches Treiben auf einem glasfreien Platz

Närrisches Treiben auf einem glasfreien Platz

Von: kl
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Viele Jugendlichen öffneten bei der Glaskontrolle freiwillig ihre Rucksäcke auf dem Weg zum Johannismarkt. Foto: Lenz

Erkelenz. Die Stadt Erkelenz sieht sich bestätigt: Das von ihr ausgesprochene Verbot von Glas jeglicher Art am Altweiberdonnerstag auf dem Johannismarkt hat zu dem erhofften Erfolg geführt.

Bereits am Freitagmorgen strahlte der Platz in sauberem Glanz, anders als in den Vorjahren, als zertrümmerte Bierflaschen, Schnapsflaschen und sonstiges Glas die Fußgänger durch ein Scherbenmeer waten ließen. Davon war die Stadt in diesem Jahr weit entfernt.

Die an den Eingängen zum Markt durchgeführten Kontrollen verliefen in aller Regel ergebnislos. Die feierfreudigen Jugendlichen kamen zwar kostümiert, aber fast ohne Glas zu ihrer zentralen Feierstelle. Lediglich Besucher aus Mönchengladbach und der Umgebung, die nichts von dem Glasverbot gehört hatten, tappten in die Falle, zeigten aber in aller Regel Verständnis für die Maßnahme, wie der Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen am Freitag sagte. Und es gab auch einen „Schmugglerpfad” auf den die Kontrolleure aufmerksam gemacht wurden: vom Alten Rathaus durch die Pfarrkirche zum Johannismarkt.

Befürchtungen, die jugendliche Feierszene könne sich wegen des Glasverbots zu einer anderen Stelle verlagern, bestätigten sich nicht. „Die Jugendlichen haben den Johannismarkt als ihren Platz ausgewählt und weichen nicht davon ab”, so Gotzen. Nach seiner Einschätzung war am Nachmittag nicht weniger los als in den Jahren zuvor. Insofern habe das Glasverbot nicht zu spürbaren Nachteilen geführt. Weniger zu tun hatte das Hermann-Josef-Krankenhaus nach dem Altweibertreiben auf dem Johannismarkt. Waren es 2011 noch 14 Jugendliche, die volltrunken eingeliefert wurden, so waren es jetzt nur drei.

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