Nach holprigem Start: Wim Huibers will sich gegen Trend stemmen

Von: koe
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Wim Huibers will das Vereinsschiff des TC Hückelhoven wieder flott machen. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Der Start nach der Fusion der beiden Tennisclubs Blau-Weiß und Schwarz-Weiß verlief leicht holprig - aber jetzt will das Vereinsschiff unter neuer Führung volle Fahrt aufnehmen.

Die Fusionsversammlung musste wegen formeller Fehler wiederholt werden. Diese auszumerzen, war kein Problem: Die Mitglieder standen auch jetzt einmütig zum neuen Verein „TC Hückelhoven”. Etwas überraschender war es da schon, dass es einen Wechsel an der Spitze des einzigen Tennisclubs in der Stadt Hückelhoven gab.

Auf Vorschlag eines Mitglieds wurde Wim Huibers zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Willi Böhr ab, der aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz gerne abgab. Willi Böhr hatte sich um die Abwicklung der Fusionsmodalitäten verdient gemacht.

Der neue Vorsitzende Wim Huibers machte sehr bald deutlich, dass ihm der TC Hückelhoven am Herzen liegt. Den Mitgliedern ist seit längerem bekannt, dass er nach seinem Eintritt im Jahre 2007 vom Tennisbazillus infiziert ist. „Der Verein liegt mir am Herzen”, sagt der neue Vorsitzende. Er sei damals herzlich aufgenommen worden, jetzt wolle er als Vorsitzender etwas zurückgeben.

In seiner Heimat, den Niederlanden, habe er viele Jahre im Vorstand eines Fußball-Amateurvereins gearbeitet. In Hückelhoven habe er Mitgliederschwund und den Rückgang verschiedener Aktivitäten erkennen müssen. Dagegen wolle er sich mit ganzer Kraft stemmen und das Vereinsleben neu aktivieren.

Zunächst einmal liege ihm die Jugendarbeit am Herzen, so der neue Vorsitzende. Werbung und das Angebot guter Trainer seien hier angesagt. Auch muss eine Web-Site über den TC Hückelhoven nach Ansicht von Wim Huibers installiert werden. Da könnten sich Mitglieder und Interessierte dann über die Aktivitäten im Club informieren, auch über eine Anzahl interner Turniere für Jugendliche und Erwachsene.

Wim Huibers ist jedenfalls voller Elan, wenn er an seine neue Aufgabe denkt. Für den TC Hückelhoven kann das nur von Vorteil sein, denn alle Aktiven sind sich einig, dass der „weiße Sport” ein schöner Sport ist.
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