Übach-Palenberg - Nach dem Neuanfang die Gemeinde mit Leben füllen

Nach dem Neuanfang die Gemeinde mit Leben füllen

Von: mabie
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Das Team der neuen Pfarre St. Petrus Übach-Palenberg (v.l.): Pater Franz Sonntag, Pater Konrad Boja, Pastoralreferent Norbert Franzen, Regionaldekan Winfried Müller, Gemeindereferentin Ruth Ikier, Pater Matthäus Vempala und Pater Bernhard Lauer. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Während draußen leise der erste Schnee des neuen Jahres rieselte, wurde in der Pfarrkirche St. Dionysius Übach Geschichte geschrieben. Denn im Geruch frischen Weihrauches fanden die bisherigen sechs katholischen Kirchengemeinden zur neuen Pfarre St. Petrus Übach-Palenberg zusammen.

Natürlich war das Gotteshaus gefüllt. Neben Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und seinem Amtsvorgänger Paul Schmitz-Kröll waren auch viele Mitglieder der Gemeinde sowie Vertreter der Schützenbruderschaften aus Übach-Palenberg anwesend.

Als musikalische Unterstützung sangen Kirchenchormitglieder unter der bewährten Leitung von Wilfried Hirche. Sie alle feierten die aus den bisherigen Gemeinden St. Mariä Heimsuchung Marienberg, St. Dionysius Übach, St. Fidelis Boscheln, St. Theresia Palenberg, St. Dionysius Frelenberg und St. Mariä Himmelfahrt Scherpenseel entstandene neue Pfarre. Regionaldekan Winfried Müller, der als Pfarradministrator bis zum 30. September dieses Jahres die Geschickte leiten wird, war sichtlich gut gelaunt.

„Ich freue mich über die zeitliche Begrenzung, denn auch mein Alter nagt an meinen Knochen”, sagte er augenzwinkernd. Doch natürlich ließ er auch die tieferen Beweggründe für die Gründung der neuen Pfarre nicht unerwähnt. Er blickte in seiner Predigt auf die Prognosen für weiter sinkende Priesterzahlen in allen katholischen Gemeinden, nicht nur im Bistum Aachen. Und mit der Lesung aus dem Galaterbrief des Apostels Paulus im Hinterkopf sprach Müller von einer notwendigen Zeitwende.

„Die Zeit war erfüllt, das Maß war voll, so ging es nicht mehr weiter, die Zeit war reif für einen Neuanfang”, blickte er auf das im Galaterbrief Geschilderte. So sei es auch bei der Pfarre St. Petrus Übach-Palenberg gewesen. Zwar gab er zu, dass es für manchen sicherlich nicht einfach sei, Gewohntes, wie die bisherigen Pfarrstrukturen, aufzugeben.

Doch Winfried Müller erinnerte auch an die Mahnung des ehemaligen Bischofs Klaus Hemmerle, der schon 1989 sagte, es müsse mehr um Teilung und Miteinander gehen. Und mit dem frischen Taufbuch der Gemeinde St. Petrus in der Hand schloss der Regionaldekan: „Alles liegt vor uns wie leere Buchseiten”, aber, so unterstrich der Geistliche, mit Gott, der den Weg mit den Menschen gehe, werde sich auch dieses Buch füllen mit Menschen, die die neue Gemeinde mit Leben füllen.
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