„Mord und Musik” als echte Erfolgsstory

Von: mabie
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Gerd Grunewald, Mechthild Göd
Gerd Grunewald, Mechthild Gödecke, Beatrix Hötger-Schiffers und Kurt Lehmkuhl (v.l.) sorgten für den literarischen Part bei „Mord und Musik” im Schloss Zweibrüggen. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. Für Ulla Louis-Nouvertné ist die Sache klar: „Der Kurs ist eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte.”

Und den Worten der stellvertretenden Leiterin der Anton-Heinen-Volkshochschule (VHS) des Kreises Heinsberg konnten sich die gut 100 Gäste am Freitagabend im Schloss Zweibrüggen nur anschließen.

Schließlich sorgten sie für ein ausverkauftes Haus bei „Mord und Musik”. Was hinter dem etwas wild klingenden Titel steckt, wird schnell klar, wenn Herausgeber Kurt Lehmkuhl, der auch Redakteur unserer Zeitung ist, darüber spricht.

Denn er ist nicht nur Ideengeber der Romanreihe, die mit dem „Blutroten Selfkant” begann und mit „Tödlicher Selfkant” eine nicht weniger ausverkaufte Fortsetzung fand. Lehmkuhl ist gemeinsam mit Hans Krupp vom hkl-Verlag auch der Kopf hinter den VHS-Kursen, bei denen Menschen, die sich dem Schreiben von Geschichten zugetan fühlen, die Möglichkeit bekommen, mit professionellem Werkzeug ihre Gedanken digital und auf Papier zu formulieren.

Und damit nicht genug, denn die ausverkaufte Buchreihe, deren letzte Exemplare an diesem Abend im Schloss ihre Abnehmer fanden, dient auch noch dem guten Zweck. „Wir sind stolz darauf, dass wir einen Erlös von über 10 000 Euro aus dem Verkauf des ersten Buches an das Hospiz übergeben konnten”, freute sich Lehmkuhl.

Und noch mehr, denn mit dem ausverkauften Zweitwerk, von dem noch nicht feststeht, ob eine dritte Auflage kommt, fließen weitere satte 15 000 Euro in die ehrenamtliche Hospizarbeit. Genug der Vorrede, dachte sich auch Kurt Lehmkuhl, und so sangen die Damen vom hervorragend aufgelegten Chor „Auftakt” die „Stars des Abends” in den Schlosssaal.

Dort erlebten die überaus begeisterten Gäste eine Lesung in zwei Teilen, die immer wieder mit passenden Musiken unterlegt war. Im ersten Teil ging es um Bergmannsgeschichten, hier brillierten Gastgeber Lehmkuhl mit seinem tiefgründigen „Bergsteiger” und Schreibkollege Gerd Grunewald mit dem nicht minder spannenden „Im Namen der Schwester/Halleluja”.

Passend dazu hob der Damenchor zum Beispiel zu „Musik, Musik, Musik” an, und der „Kriminaltango” machte auch dem letzten Gast klar, dass an diesem Abend Spannung und Blut zum guten Ton gehörten. Den Lebenssaft in Wallung brachte auch das „Bauernopfer” von Mechthild Gödecke und Beatrix Hötger-Schiffers pointierte Erzählung „Endstation Geilenkirchen”, die wunderbares Lokalkolorit als Sahnehäubchen auf einen gelungenen Abend setzten.
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