Erkelenz-Kuckum - Mit Handkarre zum zum Einsatz gestolpert

Mit Handkarre zum zum Einsatz gestolpert

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Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens (2. v. l.) überstellte Helmut Christ nach 39 Jahren in die Ehrenabteilung. Unser Bild zeigt weiter von links Horst Riehl, Dietmar Zurmahr und Kurt Rütten. Foto: Dahmen

Erkelenz-Kuckum. Nach 39 Dienstjahren in der Löschgruppe Kuckum der Freiwilligen Feuerwehr Erkelenz überstellte Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens Hauptfeuerwehrmann Helmut Christ in die Ehrenabteilung.

Im „normalen Fall” scheidet ein aktives Mitglied mit Vollendung des 60. Lebensjahres aus und wechselt in die Ehrenabteilung. Bei Helmut Christ gab es eine Ausnahme. „Auf seinen eigenen Antrag hin”, so Wolfgang Linkens, „durfte der Junggebliebene die Löschgruppe weitere drei Jahre verstärken”. Die Löschgruppe Kuckum gehörte bis zur kommunalen Neuglieder zu Wickrath und wurde 1972 der Stadt Erkelenz angegliedert.

Wolfgang Linkens hatte in den Annalen der Feuerwehr geblättert und entdeckt, dass die Löschgruppe Kuckum um diese Zeit kein Spritzenhaus besaß, sondern nur eine Handkarre. Mit diesem „Löschfahrzeug” fuhr die Truppe, voll gepackt mit Löschgerätschaften, zu den Einsatzorten. „Es waren abenteuerliche Einsätze, geprägt vom festen Willen, Hilfe zu leisten”, bestätigte Helmut Christ. Heute verfügt Kuckum mit zwölf Aktiven über eine schlagkräftige Truppe mit moderner Ausrüstung. Seit 2008 hat sich die Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Erkelenz geändert.

Statt in bisher vier Züge, wurden die 16 Löschgruppen in drei Zügen zusammengefasst. Kuckum gehört jetzt zum Zug I. Damit wuchsen für die Kuckumer Aufgaben, Einsatzbereich und die Zahl der Einsätze, häufig durch Fehlalarme. „Die zunehmenden Fehlalarmierungen, die überwiegend durch Brandmeldeanlagen ausgelöst werden, wirken frustrierend auf die Einsatzkräfte”, gab Linkens zu. Bei einer Alarmmeldung könnten auch Menschen gefährdet sein, deshalb werde bei jeder Alarmierung ausgerückt, erklärte Linkens.

Inzwischen hat sich die Löschgruppe Kuckum in den Zug I gut integriert, bescheinigte Zugführer Kurt Rütten der Löschgruppe. Nicht nur bei Einsätzen, sondern auch bei der unablässigen Geselligkeit, bei der die Kameradschaft gepflegt werde. Ralf Settels verlässt die Kuckumer Löschgruppe und wechselt zur Löschgruppe Venrath. Dafür konnte Stadtbrandinspektor Linkens Horst Riehl als Neuzugang aufnehmen.
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