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Mit der Ente rockt es einfach besser

Von: Dettmar Fischer
Letzte Aktualisierung:
Headrush und der Vorstand von
Headrush und der Vorstand von „bands at fun” freuten sich über das gelungene Open-Air von „Rock die Ente”. Foto: defi

Waldfeucht-Haaren. „Wo hört man schon eine Gothic Band gleich nach einer Ska Band?”, fragt ganz begeistert Christoph Stelten, Vorsitzender der Musikerinitiative „bands at fun”, einer Gruppe von eingeschworenen Musikbegeisterten, die mehr hören wollen, als das, was aus dem Radio trällert.

Bereits zum fünften Mal hat die Musikinitiative „bands at fun” dank vieler freiwilliger Helfer ihr Open-Air-Konzert „Rock die Ente” auf die Beine gestellt.

Das Busunternehmen von den Driesch stellte wieder sein Firmengelände im Haarener Gewerbegebiet zur Verfügung, weit genug ab von der nächsten Wohnbebauung, so dass die Ente vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden ungebremst rocken durfte.

Christoph Stelten war begeistert: „Es gibt so viele gute Newcomer- und Semiprofibands, die neue gute Musik spielen, denen wollen wir eine Bühne bieten. Wir haben bei unserem Open Air regionale Bands, aber auch überregionale zu Gast, denen wir das schöne Waldfeucht zeigen möchten.”

Der Ska Punk sei ja, wie Christoph Stelten meint, seit 2005 etwas abgeklungen. Um so mehr freute er sich, dass mit The Coconut Buts seit drei Jahren erstmals wieder eine Ska Band auf dem Festival spielte. „Wir haben hier alle Musikrichtungen”, sagte Christoph Stelten. Dem klassischen Rock hat sich Headrush verschrieben.

Die drei Jungs aus Waldfeucht, Haaren und Heinsberg sind zurzeit noch ohne Plattenvertrag, aber nur solange ihr Song „A little Exitement” nicht den richtigen Leuten auffällt. „A little Exitement” taucht immerhin schon irgendwo im endlosen Web gleich hinter einem Song von Bill Bourne auf. Wer jetzt fragt, wer ist Bill Bourne, hat was verpasst, der Mann hat schon graue Haare, spielt also schon seit langer Zeit seine Musik.

Irgendwie hängt halt alles zusammen, und wie es Christoph Stelten so schön ausdrückt: „Wollen wir denn wirklich nur das hören, was uns das Radio vorspielt?” Glück mit dem Wetter hatte „bands at fun” auch noch. „Rock die Ente” blieb auch im „Katastrophensommer 2011” vom Regen verschont.

Im Haarener Entenpfuhl gemessen wurden zum Open Air gar wohlige 28 Grad Celsius, und so konnten „Last Diary, Scrap?!”, „Swung Monkey”, „Psycho Luna „und die Aachener Coverband „Fahrerflucht” entspannt aufspielen. Die zahlreichen Zuschauer dankten es mit einer ausgelassenen Rock-die-Ente-Party auf dem Festivalgelände.

Die Musikinitiative „bands at fun” leidet zurzeit ein wenig unter dem Generationenwechsel; die einen gehen weg zum Studium, die anderen gründen eine Familie und werden vom Job in Anspruch genommen.

Und so würden sich der Vorsitzende Christoph Stelten, seine Vize Doris Disse, Kassierer Carsten Schmitz und Schriftführerin Simone Hilger über Vereinszuwachs freuen.
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