Mit dem Traktor zum Protest nach Brüssel

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Kreis Heinsberg. Mit ihren Traktoren wollen Milcherzeuger aus ganz Europa den Staats- und Regierungschefs der EU-Länder bei ihrer Tagung am 18. und 19. Juni in Brüssel die problematische Situation am Milchmarkt vor Augen führen.

„Wir fordern die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, die Verbesserung der katastrophalen Lage am Milchmarkt zur Chefsache zu machen”, erklärte Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board (EMB) den Hintergrund der Aktion.

Bereits am Samstag sind die ersten Traktoren in einigen EMB-Ländern losgefahren, um bei zwei großen Kundgebungen vor dem EU-Ratsgebäude die Staats- und Regierungschefs aufzufordern, wirksame Maßnahmen gegen die Krise in die Wege zu leiten. In vielen Ländern würden nicht mehr als 20 Cent für einen Liter Milch ausbezahlt - Tendenz fallend.

Es sei dringend notwendig, sofort zu handeln und eine flexible Mengenregulierung einzuführen, die es ermögliche, das Angebot der Nachfrage anzupassen. Nur so könne ein kostendeckender Milchpreis über den Markt erreicht werden.

Auch aus dem Kreis Heinsberg beteiligen sich Landwirte am Protest, wie Teamleiter Hans-Josef Janßen vom Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) berichtete. So würden am Mittwochabend zehn Landwirte mit Traktoren aufbrechen und am nächsten Tag noch einmal rund zehn Landwirte mit dem Auto in die belgische Metropole fahren.

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