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Ministerpräsident Rüttgers in Erkelenz

Von: disch/kl
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Begrüßung in Erkelenz: Jürgen Rüttgers wurde vom Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg (Mitte) und vom CDU-Kreisvorsitzenden Bernd Krückel (rechts) willkommen geheißen. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Wenn Sie mich fragen, wählen Sie den Leo!”: Dr.Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Landesvorsitzender der CDU, war am Mittwochabend nach Erkelenz gekommen, um „einen meiner besten Freunde”, wie er betonte, im Wahlkampf zu unterstützen - Leo Dautzenberg, den Heinsberger Bundestagsabgeordneten und Bundestagskandidaten der Union.

Gemeinsam hätten Sie - „Seit´ an Seit´” - viele Kämpfe ausgetragen, um etwas für die Menschen im Land zu erreichen. „Nie vergessen, wo man herkommt”, dies sei ein Erfolgsrezept für bürgerfreundliche Politik, so Rüttgers.

„Wir kämpfen für Deutschland, für eine gute Zukunft, für Sicherheit und Stabilität und für Bundeskanzlerin Angela Merkel”, erklärte Rüttgers und mahnte seine Parteifreunde, ein gutes Ergebnis werde nicht automatisch erzielt, sondern müsse hart erarbeitet werden.

In seiner politischen Themen-Rundreise sprach sich Rüttgers für eine Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft aus, für Wachstum, für ein „Bündnis der Vernunft” zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften, Handwerk und Handel sowie Politik, für eine Anhebung des Schonvermögens beim Arbeitslosengeld II und für ein vereinigtes Europa - und gegen „Rot-Rot”. Der Linkspartei warf er vor, sie sei „eine Versammlung von Populisten und Extremisten”, in der es alte kommunistische Träume gebe. Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sei „allenfalls eine matte Kopie von Gerhard Schröder”, sagte Rüttgers. Und Steinmeier sei „eine fleischgewordene Büroklammer” - ein ehrenwerter Mann, „aber da fehlt´s an Leidenschaft”.

Rüttgers erwähnte die aktuelle Debatte um seine eigenen umstrittenen Äußerungen über Rumänen und Chinesen nur indirekt mit einem Satz, als er beim Thema Globalisierung angelangt war. Die Zuhörer wüssten ja: „Ich hab da im Moment so eine Debatte, wie man das diskutieren soll.”

Die rund 200 Zuhörer in der Erkelenzer Stadthalle - vom Landtagsabgeordneten und stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Gerd Hachen willkommen geheißen - quittierten den Rüttgers-Auftritt mit Applaus. Und Leo Dautzenberg dankte ihm für „die großartige Rede” und für die Unterstützung im Wahlkampf.

Nach der Rüttgers-Rede waren auch Protestplakate von Zuhörern in die Höhe gereckt worden. Sie stellten allerdings keinen Protest gegen Rüttgers dar, sondern vielmehr eine Bitte an den Spitzenpolitiker: „Kreis Heinsberg entscheidet gegen Bürgerwillen. Herr Ministerpräsident, bitte unterstützen Sie uns”, hatte die Protestbewegung gegen das umstrittene Straßenbauprojekt K3 im Raum Geilenkirchen formuliert.
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