Wegberg - Meldeanlagen sorgen oft für Fehlalarme

Meldeanlagen sorgen oft für Fehlalarme

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Wegberg. Ein ereignisreiches Jahr 2009 erlebten die 250 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg. Sie wurden insgesamt 226 alarmiert und mussten dabei Einsätze unterschiedlicher Art bewältigen.

Der Leiter der Wegberger Feuerwehr Wegberg, Stadtbrandinspektor Klaus Bodden, weist in seinem statistischen Jahresbericht besonders auf die Zahl von technischen Hilfeleistungen in den letzen Jahren hin. Vornehmlich wegen Sturm- und Wasserschäden musste die Wehr vermehrt ausrücken. Die eigentlichen Brandeinsätze sind im Vergleichszeitraum 2008 zu 2009 um neun Einsätze gestiegen. Bodden verweist darauf, dass durch den Einbau von Rauchmeldern die Ausbreitung eines Feuers stark minimiert werden kann.

Die Einsatzpalette ist breit gefächert. Bei den 47 Feuermeldungen handelte es sich um 44 Kleinbrände, zwei Mittelbrände und einen Großbrand. Unter dem Alarmstichwort Technische Hilfeleistung mussten insgesamt 132 Einsätze gefahren werden. Hierbei handelte es sich vornehmlich um das beseitigen von Ölspuren, von Sturm- und Wasserschäden sowie um Tierrettungen.

Bei technischen Rettungen konnten 40 Personen aus verschiedensten Notlagen befreit werden. Zwei Personen konnten jedoch nur noch tot geborgen werden.

Die Wegberger Blauröcke retten insgesamt neun Tiere aus Notlagen. Die Löschgruppen rückten aber auch zu 20 Fehlalarmen, meist hervorgerufen durch Brandmeldeanlagen, aus.

Besonders erwähnenswert sind nach Ansicht von Bodden zwei Großübungen der Wegberger Feuerwehr bei der Firma TLI im Gewerbepark Wildenrath, sowie die Räumung des Seniorenpflegeheimes in Tüschenbroich, welches bei eisigen Temperaturen wegen eines Wasserrohrbruches geräumt werden musste. Hier wurden 23 pflegebedürftige Personen mit Unterstützung des Rettungsdienstes in andere Seniorenheime verlegt.

Im Bereich „Bewältigung von Großschadenslagen” ist ebenfalls ein deutlicher Optimierungsansatz erkennbar. So hat sich der Krisenstab der Stadt Wegberg bei internen Schulungen den geänderten Herausforderungen gestellt und sein Konzept den Gegebenheiten angepasst. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsspitze, Fachbereichsleitung und den Führungskräften der Feuerwehr ist das Gefahrenabwehrkonzept der Stadt Wegberg sicherlich als richtungweisend anzusehen.

Abschließend, so Bodden, sei noch erwähnt, dass im Bereich Aus - und Fortbildung zahlreiche Feuerwehrangehörige ihr Fachwissen erweiterten und so immer auf dem „neusten und aktuellstem Stand der Technik” sind.
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