Mehrzweckhalle ist ein „Leuchtturm” bei der Umsiedlung

Von: syn
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Beim Spatenstich (v.l.): Vorsitzende des Bezirksausschusses Klaus Steingießer, Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg, Architekt Dr. Arno Lennartz, Thomas Hinze vom Bürgerbeirat, Bauunternehmer Roland Beckers und Bürgermeister Peter Jansen. Foto: syn

Erkelenz-Borschemich (neu). . Die geplante Mehrzweckhalle mit Bürgerräumen und Feuerwehrgeräteraum im Umsiedlungsort Borschemich (neu) nimmt in den nächsten Monaten Gestalt an.

Beim ersten Spatenstich zeigten sich die Vertreter der Stadt und des Bürgerbeirates und Alois Herbst als Vertreter von RWE Power zufrieden mit der angestrebten Lösung.

Im Rahmen der Umsiedlung von Immerath und Borschemich hatten sich Stadt und RWE Power darauf geeinigt, die Errichtung der kommunalen Einrichtungen zu „Leuchtturmprojekten” zu machen. Dafür sollen sowohl der in Immerath (neu) zu bauende Kaisersaal und der Kindergarten sowie die Mehrzweckhalle in Borschemich nicht nur den modernen Energiestandards entsprechen, sondern diese sogar noch unterbieten werden.

Beide Bauvorhaben werden mit jeweils 100.000 Euro zusätzlich unterstützt, um die selbstgesteckten Zielen zu erreichen. So sollen hocheffiziente und moderne Gebäudetechnik ebenso zum Einsatz kommen wie passive Maßnahmen wie zum Beispiel ein höherer Wärmedämmstandard, der die gesetzlichen Vorgaben um rund zehn Prozent unterschreitet.

Gegenüber den Vorgängerbauten soll so der Jahresenergiebedarf um rund 50 Prozent reduziert werden. „Ich freue mich, dass wir die Stadt bei diesem Vorhaben nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch finanziell unterstützen können”, betonte Herbst. So sei es dem Unternehmen „Pflicht und Selbstverständlichkeit” gewesen, eine tragfähige Lösung zu finden.

Bürgermeister Peter Jansen hob hervor, dass die Stadt nicht nur über den Schutz der Umwelt reden, sondern auch ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen wolle. Mit der Mehrzweckhalle werde dem Dorf am neuen Standort wieder ein Mittelpunkt für die vielseitigen Aktivitäten der Vereine gegeben. „Denn das Vereinsleben ist wichtig für den Zusammenhalt des Ortes”, erklärte er. Im Juni 2008 fasste der Stadtrat den Beschluss zum Bau einer Mehrzweckhalle mit Bürgerräumen und Feuerwehrgerätehaus.

Im Juni 2010 wurde die Baugenehmigung erteilt und mit dem Bau begonnen. Mit der Fertigstellung wird noch rechtzeitig zum Beginn der Karnevalssession im November 2011 gerechnet. Die Gesamtnutzfläche beträgt rund 985 Quadratmeter, davon entfallen knapp 325 Quadratmeter auf Bürgerräume, rund 60 Quadratmeter für die Belange der Feuerwehr und rund 510 Quadratmeter auf die Mehrzweckhalle. Insgesamt weist der Neubau 6815 Kubikmeter umbauten Raumes auf. Die Baukosten wurden mit rund 2,7 Millionen Euro beziffert.
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