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Mehr Geld vom Kreis für museale Einrichtungen

Von: disch
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Der Kulturausschuss des Kreises tagte im Haus Hohenbusch: Ausschussvorsitzender Erwin Dahlmanns (links) im Dialog mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Frank Körfer. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die musealen Einrichtungen sollen im kommenden Jahr einen höheren Betriebskostenzuschuss als bislang vom Kreis erhalten: So lautet das einstimmige Votum vom Ausschuss für Kultur, Partnerschaft und Tourismus, der im ehemaligen Kreuzherrenkloster Haus Hohenbusch in ­Erkelenz tagte. Der Kreisausschuss muss dies noch absegnen.

In der Museumskonzeption des Kreises wird im Rahmen eines gewichteten Punkteschemas eine Bewertung der Einrichtungen unter Berücksichtigung festgelegter museumsfachlicher Kriterien vorgenommen. Je nach Abschneiden, gibt es bislang 1000 oder 500 Euro oder gar kein Geld.

Ausschussmitglied Dietmar Moll (SPD) hatte im Frühjahr angeregt, mit Blick auf den Kreis-Haushalt 2017 über eine Erhöhung dieser Betriebskostenzuschüsse nachzudenken. Ausschussvorsitzender Erwin Dahlmanns (CDU) hatte diese Anregung ausdrücklich begrüßt, da seit 2005 keine Erhöhung der Zuschüsse erfolgt sei, und angeregt, das Thema für die nächste Ausschusssitzung vorzusehen. Prompt wartete die CDU-Mehrheitsfraktion vor dieser Sitzung mit einem Antrag auf: Sie schlug die Erhöhung der Beträge auf 1200 beziehungsweise 600 Euro.

Sozialdemokratin Ilse Lüngen zitierte nun aus dem Protokoll im Zusammenhang mit Molls Anregung den Satz: „Denkbar sei eine Anhebung der Höhe der derzeitigen Zuschüsse auf 1500 beziehungsweise 750 Euro.“ Diese Anregung sei doch begrüßt worden, da sehe die Erhöhung auf 1200 und 600 Euro doch nach „Zurückrudern“ aus.

Einigkeit herrschte ohnehin im Ausschuss: Die Kosten der musealen Einrichtungen seien gestiegen. Das ehrenamtliche Engagement der Träger sei groß. Mit einer Erhöhung solle ein Zeichen gesetzt werden. Und nachdem Verwaltungsdezernent Franz Josef Dahlmanns signalisiert hatte, dass die höheren Zuschüsse haushaltstechnisch möglich seien, gab es am Ende ein einstimmiges Ja zum SPD-Vorschlag: zu den Zuschüssen in Höhe von 1500 und 750 Euro.

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