Mehr als 300 Menschen stürmen neue H&M-Filiale

Von: defi
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Die Neueröffnung von H&M
Die Neueröffnung von H&M in der Heinsberger City zog die Kunden magisch an. Mehr als 300 Menschen warteten gestern kurz vor 11 Uhr auf Einlass. Foto: defi

Heinsberg. „Markt schafft Markt und der Wettbewerb belebt das Geschäft”, sagt Peter Heinrichs und freut sich über das überwältigende Interesse, das die Kunden der Neueröffnung von H&M auf der Heinsberger Hochstraße entgegen brachten.

Mehr als 300 Menschen warteten am Donnerstagmorgen kurz vor 11 Uhr geduldig vor dem noch mit einem roten Band abgesperrten Eingang.

Auf der anderen Seite des Bandes standen Storemanager Klaus Dietz und sein Team. Sie zählten den Countdown: „Noch drei Minuten, noch zwei, noch eine Minute, noch 30 Sekunden, noch zehn Sekunden.” Dann trennte Klaus Dietz mit der großen Schere das rote Band durch und die ersten Kunden stürzten sich Hals über Kopf in den „Kaufrausch”.

Schon kurz nach 11 Uhr bildeten sich die ersten Schlangen vor den Kassen und Umkleidekabinen. Die beiden Rolltreppen waren breit genug, um alle Kunden bequem treppauf und treppab zu befördern. Die Mamis mit den Kinderwägen nutzten den Aufzug, um in die Babyabteilung im ersten Stock zu gelangen. Überall Kunden und vor allem Kundinnen mit Armen voller Schnäppchen und zufriedenen Gesichtern. „Jetzt ist Heinsberg eine richtige Stadt”, strahlte eine Kundin, als sie ihre „Beute” an der Kasse bezahlte.

Im Verkaufsrausch

Nadine Völker ist Area-Managerin bei H&M und flitzte zusammen mit ihren Kolleginnen, um die Kleiderständer nachzufüllen. „Wie läuft es, Frau Völker?” „Super”, lachte sie, „aber ich bin im Verkaufsrausch, leider keine Zeit.” Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte sich bei der Eröffnung mutig durch die Trauben von Menschen „gekämpft” und meinte: „Ich bin überwältigt von der Resonanz der Menschen. H&M ist ein Meilenstein für die Entwicklung unserer Stadt. Ich bin froh, dass es so mutige Investoren wie Peter Heinrichs gibt. Eine Stadt, die solche Investoren hat, kann sich glücklich schätzen.”

Der so Gelobte ist bekanntlich der Vermieter von H&M und dem zweiten großen Neuzugang in der Heinsberger City, dem im gleichen Gebäude untergebrachten Drogeriemarkt „Müller”. Zusammen mit seinem Vater Heinz hatte Peter Heinrichs das ehemals von einer Woolworth-Filiale genutzte Gebäude in bester Lage gekauft und in Rekordzeit von nur fünf Monaten umgebaut. Peter Heinrichs: „Das ist ein voller Erfolg. Auch die Erwartungen von H&M wurden schon mit dem, was bei der Türöffnung passierte, übertroffen. Wir hatten pfiffige Handwerker, da suchte keiner nach Problemen, nur nach Lösungen und auch die Stadt Heinsberg hat uns bei unserem Bauvorhaben sehr unterstützt, so konnten wir aus Sicht von H&M die Eröffnung sogar vier Wochen nach vorne verlegen.”

Heinrichs ist überzeugt, dass sich das Einzugsgebiet der Stadt „immens” verändern wird. Jeder der in der Stadt Handel treibe, werde von den Neueröffnungen profitieren. Auch für seine eigenen Geschäfte in unmittelbarer Nachbarschaft zu H&M gelegen, sieht Peter Heinrichs nur Vorteile: „Müller und H&M werden prägend sein für das Stadtzentrum.” Und auch für den in Heinsberg etwas ruhiger gewordenen Samstag sieht er eine Belebung voraus. „Ich mache das gerne hier, weil ich hier lebe”, sagt Heinrichs, „hier eröffnete ich vor 14 Jahren mein erstes Geschäft und mein Vater schon im Jahr 1950.”
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