Mehr als 1000 machen mit: „Das ist Wahnsinn!“

Von: anna
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Auftakt am Donnerstag in der Heinsberger Stadthalle: Als Pate der Aktion präsentierte ­Regionaldekan Gottfried Maria Graaff (Mitte) im Interview mit Moderator Markus Peggen die T-Shirts für die Teilnehmer aus der Region Heinsberg mit der individuellen Rückengestaltung: „Die Besten im Westen!“ Foto: Anna Petra Thomas
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Jugendbeauftragte Ingrid Beiten überraschte Landrat Stephan Pusch, den Schirmherrn, mit Mini-Aktionsshirts für seine Zwillinge Felix und Caspar.

Kreis Heinsberg. Es ist schon allein die Zahl, die beeindruckt: Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche und damit fast ein Drittel mehr als im Jahr 2009 beteiligen sich in der Region Heinsberg bis zum Sonntag in 45 Gruppen an der Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“. Träger dieser Aktion, die erstmals in ganz Deutschland durchgeführt wird, sind im Kreis Heinsberg die kirchliche Jugendarbeit im Bistum Aachen gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

„Jede Menge los, alles ist dabei“, stellte Moderator Markus Peggen fest, der am späten Donnerstagnachmittag mehr als 300 junge Leute zur Auftaktveranstaltung in der Heinsberger Stadthalle begrüßen durfte. „Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche, das ist absoluter Wahnsinn!“, befand er. „Und das ist einen dicken Applaus wert für euch selbst.“

Als ersten Gast auf der Bühne interviewte er Landrat Stephan Pusch, der wie schon 2009 Schirmherr der Aktion ist. „Es wird immer viel geredet, dass man etwas tun müsste. Bei dieser Aktion wird einfach etwas getan“, begründete Pusch sein Engagement.

Mit Blick auf seine eigene Jugend in Kleingladbach erklärte er, dass es vor allem das Erleben von Gemeinschaft sei, dass eine Beteiligung an einer solchen Aktion so wertvoll mache. „Versucht, die Eindrücke für euch persönlich mitzunehmen, um euch noch als Erwachsene gerne daran erinnern zu können, wenn ihr zurückblickt“, sagte er zu dem jungen Publikum. Bevor er die Bühne wieder verließ, überraschte ihn Ingrid Beiten noch mit zwei Mini-Aktionsshirts für seine gerade geborenen Zwillinge Felix und Caspar. „Wir freuen uns heute schon auf den Nachwuchs für die katholische Jugendarbeit“, erklärte die Jugendbeauftragte.

„Die Besten im Westen!“

Gottfried Maria Graaff schilderte im Interview mit Peggen kurz seine Aufgabe als Regionaldekan in der Region Heinsberg. Dass er als Pate voll hinter der 72-Stunden-Aktion steht, zeigte er deutlich mit einem entsprechenden grünen Armband. Er lobte den Teamgeist in der Region, vor allem mit Blick auf Vorbereitung und Durchführung der Aktion. „Das kann keiner allein“, so Graaff. Gemeinsam mit dem Moderator präsentierte er auch die T-Shirts der Aktion mit einer ganz individuell für die Region Heinsberg gefertigten Rückseite: „Die Besten im Westen!“ ist da zu lesen. „Wer sind die Besten im Westen?“ So rief er spontan ins Publikum und erhielt ein lautes „Wir!“ als Echo zurück. Er wünschte allen Aktiven gutes Wetter bei ihrem sozialen Engagement und gab dem Ganzen auch eine religiöse Note in Anlehnung an das Motto „Uns schickt der Himmel“: „Wir sind ja eigentlich schon im Himmel“, schmunzelte er. „Und wo wir gemeinsam was tun, da öffnet sich für andere Menschen auch der Himmel.“

Im Rahmenprogramm der Auftaktveranstatlung engagierten sich die Life-Teen-Band und die Band Chicken Cucks. Die AOK bot ein Gewinnspiel, eine Torwand mit Speedometer, einen Rauschbrillen-Parcours sowie Tipps gegen den Missbrauch von Alkohol und Drogen an. Bestens gesorgt war auch fürs leibliche Wohl der jungen Ehrenamtler.

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