Hückelhoven-Ratheim - Maximilian Jäger gewinnt Canthe-Förderpreis

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Maximilian Jäger gewinnt Canthe-Förderpreis

Von: pia
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Der ausgezeichnete Preisträger: Den Canthe-Förderpreis 2010 gewann Maximilian Jäger. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Das alte Rathaus in Ratheim ist ein Ort der schönen Dinge des Lebens: Hier finden Hochzeiten und Kunstausstellungen statt”, so Dr. Richard Nouvertné, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen-Kunst-Stiftung, bei der Eröffnung der Ausstellung zum Canthe-Förderpreis 2010.

Sechs Nachwuchstalente präsentierten ihre Werke, Malereien, Grafiken, Skulpturen, Objekte und Fotografien. Sie hatten sich am Wettbewerb beteiligt.

Mit dem von der Stiftung geförderten und mit 500 Euro dotierten Canthe-Förderpreis soll Nachwuchstalenten aus dem Kreis Heinsberg eine Plattform geboten werden, ihre Kunst zu präsentieren und sie damit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

2008 war der Preis zum ersten Mal auf Initiative von Gert Jäger und Renate Schell vergeben worden. Da der Kunstverein Canthe die Vergabe des Förderpreises für jedes zweite Jahr geplant hatte, wurde in diesem Jahr wieder über die Ausschreibung in den Sparkassenfilialen, auf der Homepage des Vereins und in Zeitungen informiert. „Zwei Tage vor Anmeldeschluss hatte ich immer noch keine einzige Bewerbung vorliegen”, so Dr. Hans Latour von Canthe. Da habe er schon angefangen zu befürchten, dass der Förderpreis 2010 gar nicht vergeben werden könne. Laura-Helene Förster, Dennis Galle, Maximilian Jäger, Tim Schaffrath, Sabrina Schampera und Judith Stieding haben es dann aber doch gewagt, am Wettbewerb teilzunehmen.

Es gehöre schließlich für einen Künstler eine Menge Mut dazu, seine Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Darin spiegelt sich ein Teil seiner Seele wider”, so der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke, einer der Juroren. Er referierte über die Werke und machte das Publikum mit Techniken, Material und Themen vertraut. „Die Kunst verrät den eigenen Blick auf die Welt”, hieß es da. Junge Künstler könnten einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie ihre Ansichten und neuen Ideen einbringen.

In diesem Jahr konnte Maximilian Jäger aus Erkelenz mit seinen Arbeiten die Jury überzeugen. Er ist 25 Jahre alt und studiert Medizin in Aachen. Seine Objekte sowie die Werke seiner Mitaussteller sind am Mittwoch zur Finissage um 19 Uhr noch einmal zu sehen. Dann wird auch der Publikumspreis vergeben, für den Ausstellungsbesucher sowohl am Freitagabend als auch bei der Kunsttour am Sonntag ihre Stimme abgeben konnten.
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