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Marktanteile ausgebaut und mehr Steuern gezahlt

Von: kl
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Kreis Heinsberg. Die Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg haben im Geschäftsjahr 2009 ihre Marktanteile in der Region ausgebaut.

Vor allem im Einlagenbereich profitierten die vier Volksbanken, zwei Raiffeisenbanken sowie eine Spar- und Darlehenskasse vom Vertrauen ihrer Mitglieder und Kunden. Im Kreditgeschäft wurde das hohe Vorjahresniveau trotz Wirtschaftskrise weiter gehalten. Alles in allem wuchs die addierte Bilanzsumme der selbstständigen Institute um drei Prozent auf jetzt 2,08 Milliarden Euro. Um ein Prozent auf 4,17 Milliarden Euro stieg das Kundengesamtvolumen. Darin enthalten sind alle Spargelder und Kredite der Mitglieder und Kunden.

Ebenfalls legte das Geschäftsvolumen zu und zwar um 5,3 Prozent auf 2,09 Milliarden Euro. „Bilanzsumme, Kundenvolumen und Geschäftsvolumen erreichen historische Höchststände”, sagte der Sprecher der Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg, Dr. Veit Luxem. „Natürlich haben auch die sieben Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg als mittelständische Unternehmen und mit mittelständischen Unternehmen an der Spitze die negativen Prognosen für das vergangene Jahr sehr ernst genommen.” Man habe deshalb frühzeitig gehandelt und mit Blick auf das Kreditgeschäft die Rücklagen gestärkt. „Und wir haben unsere Risiken noch kritischer beurteilt und insgesamt unsere Vorsorgemaßnahmen noch intensiver betrieben.” So haben die Genossenschaftsbanken die Weltwirtschaftskrise nicht nur unbeschadet überstanden, sie haben auch nicht mit Steuergeldern unterstützt werden müssen. Im Gegenteil: „Allein für 2009 zahlen unsere Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg mehr als 4,1 Millionen Euro Steuern und damit zwei Millionen Euro mehr als für 2008”, sagte Luxem durchaus mit Stolz.

Besonders wichtig ist für ihn die Kreditentwicklung zur Unterstützung des heimischen Mittelstandes, aber auch der Häuslebauer, Wohnungskäufer und Renovierer. Hier wurde das Ergebnis von 2008 mit 1,07 Milliarden Euro nahezu gehalten.

Insgesamt haben die Genossenschaftsbanken rund 1,618 Milliarden Euro ausgeliehen. „Eine Summe, die fast so hoch ist wie im Rekordjahr 2008 - und dies trotz der Konjunkturlage”, so Luxem. Das Geld, das die Genossenschaften ausleihen, kommt vor allem aus den Kundeneinlagen. „Es gehört zu unserem genossenschaftlichen Erfolgsmodell, dass es unsere Mitglieder und Kunden selber sind. die für die entsprechenden Mittel sorgen: durch ihre Spargelder.” Und auch die seine 2009 gewachsen von 1,5 auf 1,52 Milliarden Euro.

Das Gesamtvolumen der Mitglieder und Kunden wuchs um 2,9 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro. Luxem sieht dies als Zeichen, dass das Vertrauen in die Genossenschaftsbanken vor Ort weiter gewachsen ist. In 55 Geschäftsstellen suchen die Genossenschaftsbanken kreisweit den Kontakt zu den Bürgern. 638 Mitarbeiter, darunter 60 Auszubildende sind beschäftigt. Die Zahl der Mitglieder kletterte auf rund 29.000 im Kreis, Gab es 2008 noch 972 Neumitglieder, sie stieg die Zahl 2009 auf 1006. „Wir wollen Kunden zu Mitgliedern machen”, so definiert Hans-Hubert Hermanns für die Genossenschaftsbanken ein Ziel für dieses Jahr. Die Banken bleiben vor Ort präsent. „Wir werden mit Sicherheit alle 55 Geschäftsstellen in den nächsten Jahren beibehalten”, erklärt Luxem.
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