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Marian Mertens in Jüchen zum Diakon geweiht

Von: Petra Wolters
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Der neue Diakon Marian Mertens (Mitte) aus Ophoven mit dem Wassenberger Propst Rainer Mohren und Weihbischof Johannes Bündgens (von links) sowie den Eltern des Diakons nach seiner Weihe am Wochenende in St. Jakobus in Jüchen. Foto: Petra Wolters

Wassenberg-Ophoven. Vor zehn Jahren hat Marian Mertens aus Ophoven am Heinsberger Kreisgymnasium sein Abitur gemacht. Danach erwarb er ein Diplom als Vermessungsingenieur. Jetzt wird er - nach einem weiteren Studium der Theologie - katholischer Priester.

Weihbischof Johannes Bündgens weihte ihn am Samstag zusammen mit zwei weiteren Priesterkandidaten in der Pfarrkirche St. Jakobus in Jüchen zum Diakon.

Am Pfingstsamstag im kommenden Jahr, am 22. Mai, soll er in der Propsteikirche St. Georg zum Priester geweiht werden. Einen Tag später will er in St. Mariä Himmelfahrt in Ophoven, seiner Heimatkirche, seine Primiz feiern. „Die Kirche ist zwar sehr klein, aber es wird schon gehen”, freut sich der 29-Jährige schon jetzt.

Als „ergreifenden Moment” bezeichnete er im Gespräch mit unserer Zeitung seine Weihe als Diakon. Und er freute sich, dass nicht nur seine Familie und das Pastoralteam der Gemeinschaft der Gemeinden „Heilig Geist” mit Propst Rainer Mohren nach Jüchen gekommen waren, sondern auch viele weitere Angehörige seiner heimatlichen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt.

Der Gedanke, Priester zu werden, sei ganz entfernt schon vor dem Abitur da gewesen, erzählte Mertens. Gewachsen sei er in ihm aber erst während des ersten Studiums in Karlsruhe. Das schloss er im Februar 2004 ab.

Zweites Diplom

Zwei Monate später begann er dann schon in Bonn mit dem Studium der katholischen Theologie. Lohn der Mühen war im Sommer vergangenen Jahres sein zweites Diplom.

Insgesamt viereinhalb Jahre hatte er da erneut studiert, davon ein halbes Jahr mit einem Freisemester an der katholischen Fakultät der Universität in Prag.

Im September wurde er ins Priesterseminar aufgenommen. Es folgen zwei Monate Praktikum in St. Severin in Aachen-Eilendorf, wo er auch jetzt nach seiner Weihe als Diakon tätig sein wird. Seinen Diakonatskurs absolvierte er drei Monate lang in Hamburg.

„Das Evangelium zu verkünden, ist Ihre vornehmste Aufgabe”, erklärte ihm und den beiden weiteren angehenden Diakonen Weihbischof Dr. Bündgens zu Beginn der Feier ihrer Weihe. Das Diakonat sei keine Episode.

„Es wird das ganze Leben lang Ihren Dienst tragen und prägen.” Vor der anschließenden Feier in der Jüchener Bürgerhalle dankten die drei Diakone allen, die sie auf ihrem Weg bis zur Weihe begleitet und die sich an der Feier beteiligt hatten.

Dazu gehörte auch der Chor „Young Voices Wassenberg” unter der Leitung von Vincent Heitzer.
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