Kreis Heinsberg - Malteser aus Österreich zu Gast bei Freunden

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Malteser aus Österreich zu Gast bei Freunden

Von: g.s.
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Geschenke für die Malteser aus Wien: Dr. Günter Lakenberg, Severin Traugott, Joachim Schieren, Alexandra-Maria Warenits, Andreas Grüll, Uwe Neudeck, Christopher Keil und Johannes Stommel (v.l.n.r.). Foto: G. Schmitz

Kreis Heinsberg. „Servus” lautete die Begrüßungsfloskel beim Malteser Hilfsdienst im Kreis Heinsberg in den vergangenen Tagen. Dies hatte seinen Grund im Besuch von drei Malteser-Kollegen aus der österreichischen Hauptstadt Wien.

Die Rettungssanitäter Alexandra-Maria Warenits und Severin Traugott sowie Notfallsanitäter Christoph Keil von der Wache im 1. Bezirk in Wien sahen sich ein wenig im Kreis Heinsberg um und nahmen zwei Tage lang auch am Alltag im Rettungsdienst teil.

Im Sommer 2008 entstand eine Freundschaft zwischen Andreas Grüll, Philipp Schumacher und Johannes Stommel und den genannten Österreichern. Das Trio aus Erkelenz war zur Unterstützung ihrer Kollegen während der Fußball-Europameisterschaft nach Wien gereist, wo es zehn Tage lang den Hospitaldienst der Malteser verstärkte. Während ihres Aufenthalts entwickelte sich eine Freundschaft unter den Helfern, die nicht mit dem Schlusspfiff in Wien endete.

Schon kurz nach der EM überraschten die Wiener Malteser ihre deutschen Kollegen mit einer Einladung zum internationalen Sommercamp nach Stams in Tirol. Während dieser Zeit kümmerten sich die Malteser aus beiden Ländern gemeinsam um behinderte Jugendliche. Dieser ehrenamtliche Dienst vertiefte die Freundschaft und schon Anfang September folgten die Erkelenzer der zweiten Einladung ihrer Kollegen zum Klopeiner See.

Jetzt konnten sich die Malteser aus dem Kreis Heinsberg endlich für die ihnen gewährte Gastfreundschaft revanchieren und so besuchten die drei Kollegen aus Österreich ihre Freunde im westlichsten „Zipfel” der Bundesrepublik Deutschland.

Zwei Tage lang konnten sie in Erkelenz den Alltag in einer deutschen Rettungswache mit dem in Wien vergleichen. „In Erkelenz ging es sehr kollegial zu”, blickte Severin Traugott während eines Besuches der Kreisgeschäftsstelle in Geilenkirchen zurück. Dort förderten die Gespräche zwischen den Deutschen und Österreichern Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Ausbildungssystem zutage.

In beiden Ländern sind die Malteser ehrenamtlich tätig. In Österreich wird aber nur eine Basisausstattung an Arbeitskleidung gestellt, während in Deutschland die Malteser eine Komplettausstattung erhalten. Kreisgeschäftsführer Uwe Neudeck, Stadtbeauftragter Joachim Schieren und stellvertretender Stadtbeauftragter Dr. Günter Lakenberg beantworteten die Fragen der Gäste aus Wien. Am Ende gab es noch für die drei Wiener je ein „Paketgeschenk” mit Einsatzkleidung.

Die Österreicher nahmen aus Deutschland nicht nur „arbeitsmäßige” Eindrücke mit nach Hause, denn sie absolvierten auch ein Ausflugsprogramm und besuchten den Tagebau Hambach, das Solarkraftwerk Jülich sowie die Städte Düsseldorf und Köln.
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