„Mal was Anderes” macht die Betty-Reis-Gesamtschule

Von: anna
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„Elefanten - mal ganz anders
„Elefanten - mal ganz anders”: Eine Projektgruppe der Betty-Reis-Gesamtschule hat bunte Elefanten geschaffen. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. „Mal was Anderes” lautete das Motto der Projektwoche an der Betty-Reis-Gesamtschule. Die Vielfalt der Ergebnisse präsentierten Schüler und Lehrer zum Abschluss des Schuljahres. An insgesamt 37 Projekten hatten die Schüler der Klassen 5 bis 9 jahrgangsübergreifend gearbeitet. Hinzu kamen neun Projekte der Oberstufe im Rahmen der Thementage.

Von A wie „Anders leben - mit Behinderung” bis U wie „Umwelt anders erfahren” und spezieller noch W wie „Waldboden unter die Lupe genommen” lautete das Spektrum der vielfältigen und oft ganz neuen Erfahrungen, die Schüler und Lehrer während der Woche gemacht hatten. Dazwischen ein Blick in die Küche mit Themen wie „Slow Food statt Fast Food” und „Mensa mal anders”, ein Spaziergang vorbei an „Elefanten - mal ganz anders” und durch den Schulgarten oder ein kurzer Halt am Stand der Erstausgabe vom „Elefantenwissen”, der neuen Schülerzeitung der Schule.

Schnell wurde nach einem ersten Überblick deutlich, dass hier einige Projekte weniger auf Einmaligkeit als auf Nachhaltigkeit angelegt waren, wie es Dr. Ludger Herrmann, der didaktische Leiter der Schule, und seine Kollegin Kathleen Seidel, Koordinatorin für pädagogische Arbeitsformen, formulierten. So soll aus dem Projekt Schülerzeitung durchaus eine Dauereinrichtung werden, ebenso soll „Gesundes Essen” aktuell bleiben.

Im Schulgarten wurden außerdem überwucherte Wege wieder freigelegt. Zudem entstanden in der Projektwoche ein Rosenbogen und eine neue Sitzgruppe aus Holz, die sicherlich auch nach den Ferien weiter genutzt wird.

Das Projekt „Anders leben - mit Behinderung” weist schon auf das neue Schuljahr: Nach den Ferien entsteht eine integrative Gruppe mit sechs Kindern, die einen sozialpädagogischen Sonderbedarf haben. So war hier an zwei Tagen die niederländische Stiftung „Gips” zu Gast, die das Thema Inklusion näherbrachte. Die Schüler selbst besuchten die Lebenshilfe in Heinsberg und ein Wassenberger Unternehmen, das Fahrzeuge für behinderte Menschen umbaut. Hinzu kam eine Umfrage an der Schule, die sich mit einem Leben mit Behinderung befasste.
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