Männer stehen bewundernd vor Rüschenbördchen

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Der Stoff- und Tuchmarkt erlebte seine Premiere: Zum ersten Mal fand diese Veranstaltung in Hückelhoven statt. Foto: Kerkhoff

Hückelhoven. Beim ersten Hückelhovener Stoff- und Tuchmarkt stimmte eigentlich alles - bis auf das Wetter. Stoffe aller Art und Verarbeitungsformen - von Jeans über Wolle bis hin zu Polyester - erwarteten die Besucher.

Dazu gab es eine reiche Auswahl an Pailletten, Knöpfen, Zierborden und hunderte Kilometer Garn in allen Farben. Viele der angebotenen Tuche wehten den Besuchern förmlich ins Gesicht.

Rund die Hälfte der Beschicker war aus den Niederlanden nach Hückelhoven gekommen. Dementsprechend war auch die Beschilderung an den Ständen in der Sprache des Nachbarlandes verfasst. „Mode maak je zelf” hieß es einladend an einem Stand, der vor allem mit einer riesigen Auswahl an Knöpfen zu überzeugen wusste. Und wer dachte, dass Nähen Frauensache sei, der wunderte sich sicherlich über die große Anzahl an männlichen Besuchern, die das Angebot an Rüschenborden und bunten Stoffen begutachteten.

Inge Denz war mit ihrer Auswahl an Wollstoffen und Dekorationsmaterialien aus Gelsenkirchen nach Hückelhoven gekommen. Sie wolle testen, ob sich der Hückelhovener Markt lohne. Mit dem Besucherandrang, der gegen Mittag an ihrem Stand herrschte, zeigte sie sich zufrieden, mit dem Wetter jedoch weniger. „Jetzt testen wir, bis zu welcher Windstärke wir hier noch stehen bleiben können”, erklärte sie und warf besorgte Blicke auf die Zeltplanen des Standes, die schon bedrohlich vom Wind durchgerüttelt wurden. „Hauptsache, es bleibt trocken”, betonte sie zuversichtlich. Und prompt fing es auch noch an zu regnen.

Den Marktbesuchern schien das zusätzliche Nass von oben jedoch wenig auszumachen. „Bei dieser Auswahl ist es mir auch egal, wenn ich ein wenig nass werde”, erklärte eine Besucherin. Sie wühlte sich unerschütterlich weiter durch das reichhaltige Sortiment an Knöpfen, die es in allen Variationen gab. Fast alle Aussteller, das ist erstaunlich, trotzten dem gräuslichen Wetter und harrten bis zum Schluss aus. So bleibt zu hoffen, dass der Wettergott beim nächsten Stoffmarkt rund ums Hückelhovener Rathaus mehr Einsehen zeigt.
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