Mädchen entdecken Stärken und Fähigkeiten

Von: hewi
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„Mädchen im Mittelpunkt”: Unter diesem Motto stand die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am Freitag in der Erkelenzer Stadthalle. „Zusammen trommeln” war auch angesagt. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Fest in Mädchenhand waren am Freitag die Stadthalle und die Leonhardskapelle in Erkelenz. Aus Anlass des Internationalen Frauentages hatte die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreisgebiet Heinsberg zum Informationstag unter dem Motto „Mädchen im Mittelpunkt” eingeladen, um sich zu treffen, zu informieren und auszuprobieren.

Zur Begrüßung war auch Bürgermeister Peter Jansen in die Stadthalle gekommen. Er betonte, dass sich für die Gleichstellung der Frau immer noch aktiv eingesetzt werden müsse, obwohl sie schon lange auf dem Papier festgeschrieben sei.

In der Erkelenzer Verwaltung werde sehr darauf geachtet, dass Männer und Frauen nicht nur auf dem Papier gleichgestellt seien. Dies konnte auch Elke Schmitz bestätigen, der als eine der beiden Erkelenzer Gleichstellungsbeauftragten das Thema sehr am Herzen liegt. Sie erzählte den Mädchen einiges über die Geschichte des Frauentages. Als Aufgabe nannte sie jedoch nicht nur die Aufdeckung von Missständen, sondern die Hervorhebung und Förderung der Stärken und Fähigkeiten von Mädchen und Frauen.

Daher sei der Informationstag in Erkelenz ein Angebot, die eigenen Fähigkeiten kennenzulernen und durch das vielseitige Angebot neue zu entdecken.

Elke Schmitz freute sich besonders über das große Interesse der Mädchen an dem Aktionstag. Kurzfristig war wegen der hohen Anmeldezahlen noch um nahe gelegene Leonhardskapelle als zweiten Veranstaltungsort gewählt worden. Denn 350 Mädchen aus dem gesamten Kreisgebiet waren nach Erkelenz gekommen, um sich gezielt zu informieren oder einfach einmal durch das vielseitige Angebot zu schnuppern.

Dieses reichte von Naturkosmetik über Gesundheits-, Ernährungs- und Berufstipps bis hin zu ganz praktischer medizinischer Beratung. Doch auch unangenehme Themen wie Mobbing in der Schule, Sucht und das sogenannte Cyber-Mobbing wurden nicht ausgespart.

In Workshops und Beratungen konnten die Mädchen - unbeaufsichtigt von ihren Eltern und Lehrern - ihre Fragen loswerden und Schwellenängste überwinden. „Es ist wichtig, dass die Mädchen bei vielen Themen unter sich sind”, betonte Lieselotte Zerbe, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Schmitz nach Erkelenz eingeladen hatte.

Gerade bei Fragen, die den eigenen Körper betreffen, herrsche oftmals eine gewisse Scham vor. Daher fanden auch viele der angebotenen Veranstaltungen und Workshops hinter verschlossenen Türen statt.
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