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Lob und Anerkennung für das Begas-Haus

Von: disch
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Viele lobende Worte für das Begas-Haus gab es im Kulturausschuss des Kreises Heinsberg – nicht nur wegen der Nominierung für den European Museum of the Year Award. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Über viele lobende Worte für das Begas-Haus, das Heinsberger Museum für Kunst und Regionalgeschichte, durfte sich Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann im Ausschuss für Kultur, Partnerschaft und Tourismus freuen. Nach den „finanziellen Turbulenzen“ der Vergangenheit laufe die Arbeit im Begas-Haus „sehr gut“, sagte Ausschussvorsitzender Erwin Dahlmanns (CDU).

Es gehe ja jetzt darum, das Museum nicht weiter zu bestücken, sondern es zu bespielen. In diesem Zusammenhang zollte er der Museumsleitung ein Kompliment: „Da tut sich vieles!“

Das Begas-Haus werde bekannter, werde immer mehr angenommen. Dass es ein gutes Haus sei, zeigte auch die Nominierung für den European Museum of the Year Award; auch wenn die Preisverleihung bei diesem europäischen Museumspreis offenbar ähnlich schwierig sei wie beim Eurovision Song Contest. Auch Jürgen Plein von der SPD-Fraktion stimmte in die Lobeshymnen ein: Die Arbeit sei hervorragend. Ein großes Lob galt auch dem von Kreis und Stadt gebildeten Trägerverein für das Museum.

Müllejans-Dickmann dankte für das Lob und stellte fest: „Es geht gut vorwärts!“ Dies sei auch ganz viel ehrenamtlichem Engagement im Museum zu verdanken. Alle seien sehr motiviert. Im Tätigkeitsbericht hatte die Museumsleiterin einen Anstieg der Besucherzahlen von 3772 im Jahr 2015 auf 4415 im Jahr 2016 konstatieren können.

Die 4415 Besucher gliedern sich so auf: 1378 mit regulärem Eintrittspreis, 1410 mit ermäßigtem Eintrittspreis, 1124 mit Freiticket, 326 mit Gruppenpreis für Erwachsenes, 112 mit dem ermäßigten Gruppenpreis und 65 mit Gutscheinen. Zwar ging die Zahl der angemeldeten Gruppen von 84 auf 40 zurück, andererseits stieg die Zahl der Teilnehmer an öffentlichen Führungen von 356 auf 498.

Die Museumsleiterin blickte ­zurück auf eine Reihe von Ausstellungen: Zu einem besonders ­großen Erfolg wurde die in Kooperation mit dem Förderverein Industriepark Oberbruch realisierte Fotoausstellung „Menschen bei Glanzstoff“. Ab Ende Oktober soll die nächste Glanzstoff-Ausstellung folgen: Dann sollen historische Objekte, Dokumente und Gemälde in den Blickpunkt gerückt werden.

Zu den Publikationen des Museums gehört der Kinderführer „Amor und das Begas-Haus“ ebenso wie der gefragte Kurzführer durch die Begas-Sammlung in deutscher und englischer Sprache. Müllejans-Dickmann erwähnte unter anderem auch die Workshops für Kinder im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW“, Themenführungen in Kooperation mit der Anton-Heinen-Volkshochschule und die beliebten Veranstaltungen unter dem Titel „Kunst oder Krempel“, bei denen Familienschätze unter die Lupe genommen werden. Auch der Star-Wars-Tag im Begas-Haus, der einmal im Jahr eine Wiederholung finden soll, kommt an bei Star-Wars-Fans.

Mit Blick auf die Nominierung für den European Museum of the Year Award sprach Müllejans-Dickmann von einer „großen Ehre“. Weder enttäuscht noch mit leeren Händen sei die Delegation vom Finale in Zagreb (Kroatien) zurückgekehrt, sondern vielmehr mi einem großen Erfahrungsschatz. Es habe einen intensiven Austausch mit vielen Kollegen gegeben und dabei auch viele lobende Worte für die Präsentation, vor allem für die gelungene Verknüpfung von Begas-Sammlung und Regionalgeschichte.

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