Leo Dautzenberg freut sich über Unterstützung: Jürgen Rüttgers kommt

Von: disch
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Jürgen Rüttgers. Foto: ddp

Kreis Heinsberg. Über prominente Unterstützung im Wahlkampf freut sich der Heinsberger Bundestagsabgeordnete und Bundestagskandidat der CDU, Leo Dautzenberg. Am Mittwochabend wird der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und CDU-Landesvorsitzende, Jürgen Rüttgers, nach Erkelenz kommen. Die Veranstaltung in der Stadthalle am Franziskanerplatz beginnt um 20 Uhr.

Leo Dautzenberg: „Natürlich bin ich sehr erfreut, dass Jürgen Rüttgers in unseren Kreis kommt” - dies gelte umso mehr angesichts des vollen Terminkalenders von Rüttgers. Die beiden Politiker kennen sich seit weit mehr als 30 Jahren.

Kennengelernt haben sie sich in den 70er Jahren, als sie beide in der Jungen Union aktiv waren. Als Rüttgers den Vorsitz der JU im Rheinland innehatte, war Dautzenberg einer seiner Stellvertreter. Sie verbinde eine politische und persönliche Freundschaft, so Dautzenberg. „Wir haben vieles gemeinsam auf den Weg gebracht und haben immer gut zusammengearbeitet.”

Zu dem aktuellen Wirbel um die umstrittenen Rüttgers-Zitate über Rumänen und Chinesen bei Veranstaltungen im Kommunalwahlkampf in Duisburg und Münster sagte Dautzenberg am Montag: „Das wird bewusst aufgebauscht!” Rüttgers Populismus oder gar Ausländerfeindlichkeit und Rassismus vorzuwerfen, „ist wirklich abwegig”.

Dautzenberg hält es für legitim, die Thematik der Qualifikation von deutschen Arbeitnehmern und der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland im Wahlkampf anzusprechen, schließlich sollten Firmen nicht nur die Lohnhöhe betrachten, sondern ebenfalls die Qualität der Produkte.

Inzwischen seien ja auch einige Unternehmen zurückgekehrt. „Wer es will, kann es missverständlich interpretieren - gerade jetzt in Wahlkampfzeiten”, sagte Dautzenberg zu den nach seiner Ansicht aus dem Zusammenhang herausgerissenen Zitaten und zeigte sich davon überzeugt: „Er hat es so nicht gemeint.”

Rüttgers selbst hatte eine Erklärung zu den „Missverständnissen über Äußerungen im Wahlkampf” abgegeben: „Ich habe mich vor die nordrhein-westfälischen Arbeitnehmer gestellt, deren hervorragenden Leistungen weltweit anerkannt sind und die durch falsche Entscheidungen von Konzernzentralen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Ich wollte niemanden beleidigen, wenn das doch geschehen ist, tut mir das leid. Ich werde weiter für die Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen kämpfen.”

Dautzenberg hat den Wahlkampfauftakt der CDU am Sonntag in Düsseldorf mit Reden von Generalsekretär Ronald Pofalla, Bundeskanzlerin Angela Merkel, CSU-Chef Horst Seehofer und Jürgen Rüttgers als „eindrucksvoll” und „sehr überzeugend” empfunden. Die CDU habe ihre Rolle als Volkspartei herausgestellt - darum werde es auch in der heißen Phase des Wahlkampfs gehen.

Rüttgers kommt am Mittwochabend aus dem Kreis Kleve, wo am späten Nachmittag eine Veranstaltung in Emmerich am Rhein stattfindet. Vor der Kundgebung in Erkelenz, zu der CDU-Kreisgeschäftsführer Matthias Biergans 300 bis 400 Besucher erwartet, wird es einen Fototermin mit CDU-Bürgermeistern, Landrat und geschäftsführendem Kreisvorstand geben. Nach der Kundgebung folgt die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Erkelenz.
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