Kreis Heinsberg - Leitziel heißt: „Ambulant vor stationär”

Leitziel heißt: „Ambulant vor stationär”

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Viel Spaß beim Kegeln: Dies hatten die Besucher der Tagespflege im Haus Biesen der Alten- und Pflegeheime St. Josef in Höngen mit Hausleitung Lisette Maaßen (2. v. l.) sowie den Praktikanten Luca Duers (3.v.l.), Jens Klassen (3. v. r.) und Sascha Tibes (r.).

Kreis Heinsberg. Im Alter so lange wie möglich selbstständig zu Hause in den eigenen vier Wänden wohnen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und gegebenenfalls versorgt und gepflegt werden: Diesem Wunsch vieler älterer Menschen wollen auch die Tagespflegeeinrichtungen des Caritas-Verbundes „Starke Partner - Pflegenetz im Kreis Heinsberg” entsprechen.

Sie stellten jetzt ihr flächendeckendes Angebot für alte und pflegebedürftige Menschen vor. Auch in der Tagespflege gelte das Leitziel: „Ambulant vor stationär”. Darauf wies Volker Kratz von St. Josef in Selfkant-Höngen und in Heinsberg-Waldenrath hin. Die Zielsetzung sei deshalb, das Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, den Gästen mit der Tagespflege eine Tagesstruktur zu geben und verschiedene Angebote zu bieten, sie pflegerisch zu versorgen und den (pflegenden) Angehörigen die Möglichkeit zu geben, den gewonnenen Freiraum für sich zu nutzen - sei es privat oder beruflich.

„Unsere Tagespflegen werden nicht nur von demenzkranken und schwerstpflegebedürftigen Menschen besucht, sondern auch von rüstigen Senioren, die eine Abwechslung suchen”, so Kratz. Die Gäste könnten von einen bis zu sieben Tagen in der Woche kommen. Nach Absprache werde ein Fahrdienst angeboten und über den jeweiligen Tagespflegeanbieter koordiniert. Die Tagespflege werde bei vorhandener Pflegestufe zusätzlich zum Pflegegeld und den Sachleistungen über die Pflegekasse mitfinanziert.

„Die Gäste, die zu uns kommen, sollen Spaß und Freude haben sowie ein paar schöne Stunden in Gesellschaft verleben”, so Kratz weiter. Denn viele Senioren seien wegen fehlender sozialer Kontakte oft allein und einsam. In der Tagespflege träfen sie auf Gleichgesinnte. Zudem würden sie durch fachlich qualifizierte Mitarbeiter sozial und pflegerisch betreut. Diese würden neben den Gruppenangeboten wie Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, Bingo, Musiknachmittage, kleinere Ausflüge, Kegeln, Wallfahrten und Tanztee auch Einzelbetreuungen bieten, die jeweils auf den Gast abgestimmt seien.

Dabei könne es sich um spezielle Übungen handeln, bei denen ein Physiotherapeut in die Einrichtung komme, oder um eine begleitete Einkaufstour in die Stadt. Die Gäste der Tagespflege würden zudem rundum hauswirtschaftlich versorgt, Frühstück, Mittagessen und Kaffee erhalten.

„Dank unseres Netzwerkes finden wir für jeden eine individuelle Lösung und können umfassend entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen beraten”, erklärte Volker Kratz. Die Vernetzung im Verbund mache es möglich, dass 365 Tage im Jahr Gäste in der Tagespflege aufgenommen werden könnten, eine Rund-um-Pflege gemeinsam mit den Pflegestationen gewährleistet sei und gegebenenfalls bei Verhinderung des pflegenden Angehörigen ein Kurzzeitpflegeplatz angeboten werden könne. Er wies auch darauf hin, dass unverbindlich und kostenlos ein Probetag in der Tagespflege in Anspruch genommen werden könne.

Wer gehört dem Caritas-Pflegenetz im Kreis Heinsberg an?

Dem Caritas-Pflegenetz der „Starken Partner” im Kreis Heinsberg sind angeschlossen: Alten- und Pflegeheim Marienkloster in HeinsbergDremmen, Altenheim St. Josef in Übach-Palenberg, Franziskusheim und Burg Trips in Geilenkirchen, ­Katharina-Kasper-Heim der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf, ­Seniorenzentrum St. Lambertus in Hückelhoven, St. Josef in Selfkant-Höngen, Waldenrath, Erkelenz, Heinsberg, Oberbruch und Wegberg sowie Caritasverband für die Region Heinsberg.

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