Kreis Heinsberg - Lebenshilfe-Cafè der Begegnung etabliert

Lebenshilfe-Cafè der Begegnung etabliert

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Iris Pint (l.) und ihre Mitarbeiter bedankten sich bei Uwe Schmidt (2.v.l.) und Guido Schumacher (r.) für das neues Botenrad. Foto: Kleinen

Kreis Heinsberg. „Mittlerweile ist unser Cafè hier in Heinsberg seit der Eröffnung vor zwei Jahren etabliert. Viele Menschen aus der Region zählen wir mittlerweile zur Stammkundschaft”, freut sich Iris Pint, Leiterin des Cafè der Begegnung der Lebenshilfe für behinderte im Kreis Heinsberg.

Acht Mitarbeiter mit Behinderung haben im Cafè einen Arbeitsplatz und bieten wochentags neben Frühstück und Mittagessen auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. „Wir sind stolz auf unser Cafè und wollen unser Angebot ständig ausbauen”, blickt Iris Pint in die Zukunft.

So habe man seit einiger Zeit die Idee, dass die Mitarbeiter auch Botengänge übernehmen. „Mit einem Fahrrad könnten die Mitarbeiter Einkäufe in den umliegenden Geschäften selbstständig tätigen.” Viele Mitarbeiter hätten bereits an einem Verkehrssicherheitstraining teilgenommen, das der Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe in Kooperation mit der Polizei anbiete.

„Jetzt fehlte uns nur noch ein passendes Zweirad.” Das fand sich schneller als gedacht, denn die Botenrad-Idee überzeugte das Zweiradcenter Schmidt aus Erkelenz sowie das Autohaus Königs, dessen Mitarbeiter Guido Schumacher sich gemeinsam mit Uwe Schmidt vom Zweiradcenter für die Anschaffung eines Pegasus Solero engagierte.

„Die Probefahrt war super, gleich muss ich schon Sahne beim Supermarkt holen, denn wir haben heute zu wenig für unsere Kuchen”, freut sich Cafémitarbeiter Guido Muckel auf die erste Dienstfahrt. Und man kann sich schon ganz neue Geschäftsideen vorstellen: „Der nächste Schritt ist ein Bringservice.

Wir wollen unseren Gästen, die in der Nähe wohnen und keine Zeit finden, zu uns zu kommen, zukünftig Brötchen oder Kuchen nach Hause bringen. Mit diesem tollen klimafreundlichen Dienstfahrzeug wird das möglich sein. Unsere belegten Brötchen oder selbst gebackenen Kuchen gibt´s dann an der Haustüre”, bedankt sich Iris Pint bei den Fahrrad-Spendern.
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