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Landrat lobt „tolle Aktion“ der Sternsinger

Von: disch
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Empfang am Freitagnachmittag im Heinsberger Kreishaus: Landrat Stephan Pusch hatte Sternsingerinnen und Sternsinger zu dem „Dankeschön-Treffen“ eingeladen. Foto: agsb
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Landrat Stephan Pusch freute sich über den Segen für das Kreishaus, den Sternsinger aus seiner Heimatpfarre Kleingladbach überbrachten. Foto: agsb
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Lila Lindwurm alias Anders Orth unterhielt die Kinder mit seinem lustigen musikalischen Programm in der Kantine des Kreishauses bestens. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Diesen Termin nimmt Landrat Stephan Pusch ­immer besonders gerne wahr: Der inzwischen schon traditionelle Empfang für Sternsingerinnen und Sternsinger in der Heinsberger Kreisverwaltung (die Premiere gab es dort im Jahr 2006) bereitet dem Hausherrn stets viel Freude, war er doch als Kind selbst viele Jahre lang als Sternsinger im Hückel­hovener Stadtteil Kleingladbach unterwegs.

Aus seiner Heimatpfarre kam in diesem Jahr unter der Leitung von Roswitha Auler die Gruppe, die den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ überbrachte. Wie merkte doch der Landrat an: „Dieses Haus kann ganz viel ­Segen vertragen.“

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ So lautet das Leitwort der 59. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern in den vergangenen Tagen Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür gezogen sind. Der Landrat hatte die Sternsingerinnen und Sternsinger aus dem Kreis wieder zu dem „Dankeschön-Treffen“ in den Kantinenraum der Kreisverwaltung in Heinsberg an der ­Valkenburger Straße eingeladen. Rund 75 „gekrönte Häupter“ waren diesmal mit ihren Begleitern oder ­Eltern der Einladung gefolgt.

„Ihr seid Vorbilder“

Die Katholische Jugendarbeit (KathJA) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hatten die Aktion abermals unterstützt. So begrüßten denn am ­späten Freitagnachmittag Jugendbeauftragter Patrick Diekneite und BDJK-Regionalvorstand Michael Kock gemeinsam die Sternsingergruppen. „Ihr seid Vorbilder“, rief Diekneite den Kindern, aber auch ihren Begleitern zu, die – stellvertretend für alle, die im Rahmen des Dreikönigssingens im Kreis Heinsberg mit von der Partie waren – viele Dankesworte für ihren Einsatz hören durften.

„Das ist wirklich klasse“, so Diekneite. Kock sagte, dass die Sternsingerinnen und Sternsinger aus dem Kreis Heinsberg zu den 300.000 Kindern gehören würden, die in Deutschland mitmachen würden bei dieser weltweit größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder. „Das macht Euch so schnell keiner nach!“

Landrat Stephan Pusch lobte, dass die Kinder von Tür zu Tür gezogen seien, um etwas zu sammeln – nicht für sich, sondern für andere Kinder. „Das ist eine ganz tolle solidarische Aktion von Euch!“ Für diesen Einsatz danke er herzlich. Zugleich appellierte er an die Kinder, in den nächsten Jahren weiterzumachen.

Sie sollten sich auch nicht entmutigen lasen, wenn einmal eine Tür zubleibe; das habe es auch früher schon mal gegeben. Dank im Namen der katholischen Region sprach der Hückelhovener Pfarrer Georg Kaufmann den Kindern aus, die mit ihrem Wirken „ein ganz wichtiges Zeichen“ gesetzt hätten. Sie hätten den Kindern in Kenia und anderen Ländern gezeigt: „Wir wollen Euch helfen. Wir wollen, dass es Euch besser geht.“

Bestens unterhalten wurden die Kinder bei diesem Empfang im Heinsberger Kreishaus von Lila Lindwurm alias Anders Orth, der sie in seinem lustigen musikalischen Programm mitwirken ließ, sei es beim Musizieren, beim ­Jonglieren oder beim Hüpfen wie ein Flummi.

Gesungen wurde viel. So auch die Lieder „Hoch am Himmel steht ein Stern“ und „Stern über Bethlehem“; an der Gitarre begleitet vom Jugendbeauftragten Maik Vollberg.

Passende Kekse gab es für die ­„Könige“ in der Pause: Prinzen Rolle. Erfrischende Getränke natürlich auch. Sowie einen Sternsinger-­Button und Stern­singer-Reflektoren – damit die ­Kinder bei ihrem guten Werk stets sicher unterwegs sind.

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