Lambertiturm vor kostspieliger Erneuerung

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Erkelenz. Das Positive zuerst: Es bestehe keine unmittelbare Einsturzgefahr, meinte Pfarrer Werner Rombach, Pastor an St. Lambertus. Aber die mächtige Spitze des Lambertiturms müsse unbedingt saniert werden. Die Erkenntnis nach einem Gepräch am Donnerstagabend mit Bistumsvertretern, Architekten, Statikern, wühlte Pastor Rombach verständlicherweise auf.

Spätestens in den Jahren 2011/12 muss die Sanierung des Wahrzeichens des Erkelenezr Landes angepackt werden. Das nächste Jahr sieht der Pfarrer als Planungsjahr an.

Die Sanierung kostet 1,5 bis zwei Millionen Euro, so viel steht jetzt fest. Die Spitze aus Stahl und Kupfer ist derart marode, dass sie nicht mehr erhalten werden kann. An ihrer Stelle soll eine mit Kupfer verkleidete Holzkonstruktion die Spitze des Lambertiturmes bilden.

„Es soll eine komplette Rekonstruktion des bestehenden Turmes geben. Man soll auf einem Foto später keinen Unterschied erkennen.” Es soll auf keinen Fall ein jahrzehntelanges Provisorium geschaffen werden wie am Selfkantdom St. Gangolfus in Heinsberg, der erst vor wenigen Jahren eine neue Spitze erhalten hat.

„Die Finanzierung ist das Problem”, bekennt Pfarrer Rombach, der keine große Hoffung in eine Finanzspitze des Bistums setzt. Er vertraut auf das Engagement der Erkelenzer, für die der Lambertiturm bei einer Rückkehr in die Heimat schon aus der Ferne immer der Hinweis ist, dass sie wieder zu Hause sind. „Ich denke da auch an die Gründung eines Kirchturmbauvereins.”

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