Erkelenz-Schwanenberg - Kunstrasen soll Realität werden

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Kunstrasen soll Realität werden

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Erkelenz-Schwanenberg. „Deutscher Meister 2025” stand auf den T-Shirts von Ralf Braun und Jugendleiter Thomas Graf.

Natürlich ist dieser Wunsch des SV Schwanenberg nur schwer umzusetzen, aber das damit verbundene Projekt „6480 Quadratmeter Zukunft” ist als meisterlich zu bezeichnen.

Denn der SV Schwanenberg plant einen Kunstrasenplatz. Zum Ende der Jahreshauptversammlung in der Marktschänke stellten die Projektleiter Ralf Braun und Thomas Graf ihre Idee vor. Grund sind die schlechten Trainings- und Spielbedingungen, die sich besonders auf dem Aschenplatz in Schwanenberg zeigen.

Genau an dieser Stelle soll ein Kunstrasen in der Größe 108 mal 60 Meter entstehen. Das gesamte Projekt kostet rund 450.000 Euro. Der SV soll 150.000 Euro in Eigenregie aufbringen. Mit dem symbolischen Verkauf von Quadratmetern des neuen Rasens soll die Finanzierung gelingen.

25 Euro kostet ein Quadratmeter, während im Fünfmeterraum 40 und an besonderen Stellen im Strafraum 30 Euro zu bezahlen wären. Besondere Bereiche wie beispielsweise an der Eckfahne kosten 250 Euro. Jeder Spender wird auf einer Sponsorentafel mit seinem Namen zu sehen sein. Neben dem Quadratmeter-Verkauf sind Konzerte und verschiedene Aktionen geplant, um weitere Einnahmen zu generieren.

Bis zum Sommer 2010 sollen die 150.000 Euro aufgebracht werden. Da die Stadt Erkelenz das Projekt unterstützt, blicken die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft. Ein erster Schritt ist bereits erfolgt, denn der SV Schwanenberg wird mit der Firma Polytan, die auch schon Plätze für Fußball-Bundesligisten gebaut hat, zusammenarbeiten.

Projektleiter Ralf Braun konnte sich bei einem Besuch bei Hertha BSC Berlin von der Qualität und der Beschaffenheit des Rasens ein Bild machen.
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