Kunstlabor lässt aus Kanthölzern Kunstwerke entstehen

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Kreis Heinsberg. Am kommenden Wochenende steht die Erkelenzer Burg ganz im Zeichen der Kunst, wenn sie wiederum zum Schauplatz des Events Kunstlabor.de-Live wird.

Zum Auftakt steht am Freitagabend die Enthüllung einer außergewöhnlichen Stelen-Installation im Mittelpunkt. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag um 19 Uhr statt. Organisator Michael Kempe, der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen und Dr. Richard Nouvertné, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen-Kunst-Stiftung stehen auf der Rednerliste.

Anschließend folgt einer der Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung: die feierliche Enthüllung der Stelen-Installation, zu der jeder Teilnehmer und jede Gruppe eine frei gestaltete Stele beitragen wird. Selbst Partner von Teilnehmern haben sich mit einer Arbeit an diesem Projekt beteiligt. Auch Organisator Michael Kempe hat es sich nicht nehmen lassen, seinen Beitrag beizusteuern.

Ausgangsobjekt sei für alle an diesem Projekt Beteiligten ein Kantholz mit einer Länge von 130 Zentimetern und einem quadratischen Querschnitt von zirka 14 Zentimetern gewesen, erklärte Michael Kempe. Am Freitagabend und am gesamten Wochenende werde somit eine große Anzahl völlig unterschiedlicher Objekte den Burghof zieren, erschaffen von so unterschiedlichen Menschen wie bildenden Künstlern, Musikern, Lyrikern oder deren Partnern. Einzige Gemeinsamkeit: alles sind Kreationen aus besagtem Kantholz.

In einer nicht geprobten Performance werden diese dann zu selbst erstellten Synthesizerklängen einzeln enthüllt und so dem Publikum zugänglich gemacht. Michael Kempe: „Die Stelen-Installation verstehen wir als einen Weg, das Konzept Kunstlabor erfahrbar zu machen.” Das Gemeinschaftswerk könne als Schnittpunkt von Raum- und Zeitkunst begriffen werden.

Die Stelenaktion ist nach Angaben von Kempe eine Idee von Kunstlabor.de-Teilnehmer Willi Arlt gewesen.

Das Event Kunstlabor.de-Live findet am Freitag ab 19 Uhr, am Samstag ab 13.30 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr statt. Das Bühnenprogramm werde ausschließlich von Kunstlabor.de-Teilnehmern bestritten, betonten die Organisatoren. Es kämen nur selbst komponierte Stücke und selbst verfasste Texte zur Aufführung, keine sogenannten „Cover-Versionen”.
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