Kritik zwischen den Buchdeckeln

Von: hewi
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In Lövenich wohnt Thomas Bubeck, Autor des Buches „Aus der Giftküche des Managements. Foto: hewi

Erkelenz-Lövenich. Thomas Bucke aus Lövenich weiß, wovon er spricht, wenn er Einblicke in die Welt der deutschen Chefetagen gibt. Der Autor des Buches „Aus der Giftküche des Managements” hat selbst eine Karriere im gehobenen Management hinter sich gebracht. Auch wenn der Titel Giftiges vermuten lässt, übt Bubeck eher konstruktive Kritik eines Insiders.

Ein Problem der deutschen Wirtschaft sei die dezentrale Streuung der Wirtschaftsregionen und Kunden, die ein Agieren auf dem deutschen Markt schon kostspieliger macht, als es in Frankreich, Großbritannien oder anderen eher zentralorientierten Ländern der Fall ist.

Ein anderer Aspekt ist das Verhalten und Selbstverständnis der „Elite in blau”. Denn diese, so kritisiert der Diplompsychologe, sei eher auf den eigenen Vorteil bedacht als darum, Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu übernehmen. Durch überzogene Gehälter und Erfolgsprämien sei die Bodenhaftung der Manager verloren gegangen.

Bubeck beschreibt die Realität in den Unternehmen jenseits der Hochglanzbroschüren. Er klärt über den Mythos „Führungskraft” ebenso auf wie über „Mitarbeiter - die unbekannten Wesen”. Beide wissen oft weniger voneinander, als man denken möchte. Oft wissen „die da oben” nicht, was„ die da unten” denken. Erfolg sei aber davon abhängig, dass der Vorgesetzte seine Mitarbeiter kennt. Nur so könne er sie führen und motivieren.

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