Kreismusikschule führt im Haus Hall ins Jahr 1914

Von: koe
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Lian Schell (Violoncello) und Jana Schell (Klavier) eröffneten als Meisterschüler das Konzert „Tonartwechsel“ der Kreismusikschule. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Tonartwechsel – Eine musikalische Reise durch das Europa des Jahres 1914“: Diese Veranstaltung mit den Dozenten der Kreismusikschule Heinsberg im Saal von Haus Hall in Hückelhoven-Ratheim hatte viele Freunde klassischer Musik angelockt.

Sie bereuten ihr Kommen nicht, denn was die Dozenten und die beiden Meisterschüler Lian und Jana Schell boten, war zweifellos beeindruckend. Gastgeber Max Freiherr Spies von Büllesheim freute sich zu Beginn, zum wiederholten Male Gastgeber für die Kreismusikschule zu sein, und attestierte dem Thema des Konzerts, „wahnsinnig spannend“ zu sein.

Große Spannbreite

Auch Musikschulleiterin Gerda Mercks freute sich darüber, in Haus Hall mit der Kreismusikschule zu Gast sein zu können. Für ein besonderes Thema habe die Kreismusikschule einen besonderen Ort gesucht und gefunden. Mit den einzelnen Komponisten werde man in ganz Europa, insbesondere in Italien, Österreich und Deutschland, Station machen. Sie sprach von einer großen Spannbreite,von Puccini bis Schönberg, und es sei ein besonderer Aspekt der Aufführung, dass die Musik mit der Literatur verknüpft werde.

Christian Dohmen-Funke las zwischen den Musikstücken aus Texten von Artur Rubinstein (Über Skrjabin), Kurt Tucholsky (Krieg dem Kriege), Alfred Lichtenstein (Gebet vor der Schlacht), Franz Werfel (Konzert einer Klavierlehrerin / Der Dirigent), Rainer Maria Rilke (Du Dunkelheit / Das ist die Sehnsucht / Initiale / Schlussstück) und Jaroslav Hasek (Das Eingreifen des braven Soldaten Schweijk in den Weltkrieg).

Eröffnung mit Meisterschülern

Die Meisterschüler Lian Schell (Violoncello) und Jana Schell (Klavier) eröffneten das Konzert mit der Elegie op. 24 von Gabriel Faure. Als Dozenten brillierten Andreas Schell, Irina Fuchs, Ellen Hinkel und Dominik Mercks (alle Klavier) sowie Natalie Diart (Sopran) und Ernst Frissen (Violine). Die Moderation der anspruchsvollen „musikalischen Reise“ hatte Dominik Mercks übernommen. Er vermittelte den Gästen manch Wissenswertes über das Europa des Jahres 1914.

Zur Aufführung kamen Werke von Alexander Skrjabin, Sergei Rachmaninow, Giacomo Puccini, Gustav Mahler, Henri Duparc, Aram Chatschaturjan, Hugo Wolf, Richard Strauss, Arnold Schönberg und Leos Janacek.

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