Kreis Heinsberg - Kreisdirektor Peter Deckers verabschiedet

Kreisdirektor Peter Deckers verabschiedet

Von: disch
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Im Kreishaus: Liesel Machat wu
Im Kreishaus: Liesel Machat wurde vom Kreistag zur neuen allgemeinen Vertreterin des Landrates gewählt. ­Vize-Landrat Wilhelm Paffen (l.) gratulierte ihr und verabschiedete Kreisdirektor Peter Deckers. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Über 26 Dienstjahre leistete er beim Kreis Heinsberg - davon 15 Jahre als Kreisdirektor, sprich zweiter Mann an der Spitze der Verwaltung: Peter ­Deckers, der (wie mehrfach berichtet) am 1. Oktober sein neues Amt als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen antritt, wurde am Donnerstagabend in der Sitzung des Kreistages verabschiedet.

Nach der Ankündigung von ­Deckers Weggang hatte der Kreistag im Juli auf Vorschlag der Verwaltung die Stelle des Kreisdirektors gestrichen. Aus dem Kreis der leitenden hauptamtlichen Beamten war nun die Vertretung des Landrates in der Verwaltung zu bestimmen.

Einstimmig wurde Sozialdezernentin Liesel Machat am Donnerstagabend zur neuen allgemeinen Vertreterin des Landrates gewählt. Sie freue sich sehr über das einstimmige Votum, danke dem Landrat und den Kreistagsmitgliedern für das Vertrauen und setze auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit, sagte sie in ihrer ersten Reaktion nach ihrer Wahl.

Liesel Machat, 57 Jahre alt, verheiratet, ein Sohn, wohnhaft in der Stadt Hückelhoven, parteilos, hatte 1974 als Kreisinspektoranwärterin beim Kreis begonnen und ist bis zur Leitenden Kreisverwaltungsdirektorin aufgestiegen. Zu ihrem Dezernat wird zukünftig - neben dem Amt für Soziales und Senioren sowie dem Jugendamt - auch das Gesundheitsamt gehören.

Wilhelm Paffen, der erste stellvertretende Landrat auf politischer Ebene, leitete am Donnerstag die Kreistagssitzung, da Landrat Stephan Pusch wegen ­eines plötzlichen Krankenhausaufenthaltes fehlte. Viele Genesungswünsche galten an diesem Abend Pusch, der zu einer Untersuchung ins Krankenhaus musste.

„Kompetenz und Verlässlichkeit” seien die Markenzeichen des scheidenden Kreisdirektors gewesen, sagte Paffen in der Rede zur Verabschiedung und zitierte dann aus dem Redemanuskript von Pusch: ­Deckers habe zwei Drittel der Kreisgeschichte unmittelbar miterlebt und mitgestaltet. Sein solides Fachwissen und seine Eigenschaft, sich als Person zurückzunehmen, hätten ihm zu Ansehen und Wertschätzung verholfen.

Die Ämter seines Dezernates seien vielfach positiv in Erscheinung getreten. Erinnert wurde an einige Tierseuchen sowie an zahlreiche Auszeichnungen für die vorzügliche Arbeit im Bereich des Gesundheitswesens. Auch Deckers Engagement als Vorsitzender vom Heinsberger Tourist-Service fand unter anderem Erwähnung. Kreistag und Kreisverwaltung würden Deckers für über 26 Jahre „gute und loyale Dienste für den Kreis Heinsberg” danken, hieß es.

Peter Deckers sprach seinerseits von einem „Gefühl tief empfundener Dankbarkeit”. Die Zeit beim Kreis sei „großes Glück” gewesen mit einer spannenden und erfüllenden Tätigkeit sowie tollen Kollegen und Mitarbeitern.
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