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Kreisbauernschaft erwartet durchschnittliche Rübenernte

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Kreis Heinsberg. „Eine Rekordernte wie in den vergangenen beiden Jahren erreichen wir 2010 nicht ”, erklärte Bernhard Conzen, der Vorsitzender der Kreisbauernschaft Heinsberg, mit Blick auf die Zuckerrübenernte. Die Kampagne läuft derzeit auf Hochtouren. Etwa die Hälfte der Rüben ist inzwischen geerntet.

„Die Witterung war in diesem Jahr nicht ideal für die Rüben”, so Conzen. Zunächst habe Trockenheit ein zügiges und gleichmäßiges Auflaufen der Rüben gebremst. Die nachfolgende kalte Witterung habe zur Folge gehabt, dass die Bestände erst Mitte bis Ende der zweiten Juni-Dekade und damit rund 14 Tage später als im Vorjahr die Reihen geschlossen hätten.

Die trockene heiße Witterung im Juni und Juli schließlich habe phasenweise zu einer Stagnation des Rübenwachstums geführt. Erst mit dem Wiedereinsetzen der Niederschläge Ende Juli und milderen Temperaturen hätten die Rüben wieder ein normales Wachstum gezeigt. Die Nässe im Oktober sowie das milde Klima in den vergangenen Wochen hätten bewirkt, dass die Rübenmasse von durchschnittlich 64 Tonnen je Hektar auf zufriedenstellende 67Tonnen je Hektar zugenommen habe und auch der Zuckerertrag noch anstieg.

„Mit Rüben mit 15,5 Prozent Zuckerertrag hat die Kampagne begonnen, inzwischen sind wir bei 17 Prozent”, berichtete der Vorsitzende und verwies auf die Auswertungen des Rheinischen Rübenbauern-Verbandes (RRV) in Bonn. Insgesamt rechnet der Vorsitzende mit einer durchschnittlichen Rübenernte.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr werde dabei die Kampagne kürzer ausfallen. Ursachen dafür sind neben der Witterung nach Angaben des RRV auch die um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr eingeschränkte Anbaufläche. Die rheinischen Zuckerfabriken in Appeldorn, Euskirchen und Jülich würden daher voraussichtlich noch vor Silvester die Rübenkampagne beenden.

„Für den Rest der Kampagne wünschen wir uns weniger Regen”, sagte Conzen und erklärte: „Denn Zuckerrüben können am besten bei trockenem Wetter sauber geerntet werden und auch der Transport - meist mit Traktoren und Anhängern oder Lastwagen - kann auf trockenen Feldern reibungslos ablaufen.”
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