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Kreis auf Ideensuche: „Geht nicht, gibt´s nicht”

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Kreis Heinsberg. „Geht nicht, gibt´s nicht” lautet eine der wichtigsten Regeln des so genannten „Ideen-Mining”, das immer mehr Unternehmen und Universitäten, aber auch Kommunen nutzen, um neue Wege zu gehen. An einer derartigen Ideensuche nahmen vier Vertreter aus dem Kreis Heinsberg in Münster teil.

Die Veranstaltung wurde möglich, da der Kreis Heinsberg im vergangenen Jahr den NRW-Preis für innovative Kommunen - für die Idee des Niederländisch-Deutschen Zentrums für Weiterbildung (NDZW) -, gewonnen hatte.

Beim so genannten „Ideen-Mining”, das als Konzept in den USA entstanden ist, wurde die Kreis Heinsberger Delegation - bestehend aus Schuldezernent Helmut Preuß, dem Leiter des Berufskollegs Erkelenz, Paul-Günther Threin, Volkshochschulleiter Franz Josef Dahlmanns und Arge-Geschäftsführer Günter Kapell - von rund 20 Wissenschaftlern, Dozenten und Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen der Uni Münster beim Finden neuer Konzepte unterstützt.

In einem ganztägigen Kreativworkshop, der nach festen Regeln ablief und von erfahrenen Moderatoren gelenkt wurde, konnten am Ende konkrete Lösungsvorschläge zu dem vom Kreis Heinsberg vorab ausgewählten Thema „Steigerung der Weiterbildungsbereitschaft im ländlichen Raum, insbesondere mit Blick auf eine grenzüberschreitende berufliche Qualifizierung” erarbeitet werden.

Das Besondere bei dieser Ideensuche: Es sitzen nicht nur eingefleischte Experten zusammen, sondern auch Personen aus völlig unterschiedlichen Studiengängen, denen es eher gelingt, über den Tellerrand zu blicken. Auch entstehen durch wechselseitige und interdisziplinäre Anregungen neue Ideen.

„Geht nicht, gibt´s nicht” lautet deshalb eine der wichtigsten Regeln beim „Ideen-Mining”. Quantität geht da ausnahmsweise einmal vor Qualität. Schuldezernent Helmut Preuß: „Nachdem zu Beginn eine Vielzahl zum Teil ganz allgemeiner Ideen zusammengetragen wurde, begann später der Strukturierungsprozess, sodass wir am Ende mit mehreren konkreten Lösungsvorschlägen nach Hause fahren konnten.”

Die Beteiligten aus dem Kreis Heinsberg waren sich darüber einig, dass sich aus diesen Ergebnissen für die Zukunft möglicherweise neue grenzüberschreitende Projekte im Bildungs- und Weiterbildungsbereich entwickeln lassen können.
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