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Kosten für die Jugendhilfe sind eine Herausforderung

Von: syn
Letzte Aktualisierung:

Erkelenz. Bevor der Etat der Jugendhilfe im Rat beraten wird, wurde er zunächst dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Präsentiert wurden der Teilergebnisplan für den Produktbereich „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe” sowie eine Übersicht über die Finanzplanung für den Zeitraum 2009 bis 2013.

Die für 2010 zu erwartenden Erträge und Aufwendungen wurden ermittelt und mit den beabsichtigten Investitionsmaßnahmen zur Aufnahme in die Finanzplanung vorgeschlagen.

Demnach sind für 2010 im Bereich der öffentlichen Jugendhilfe Aufwendungen in Höhe von fast 12,5 Millionen Euro und Erträge in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro eingeplant. Daraus ergibt sich im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe ein Finanzierungsbedarf von rund 7,8 Millionen Euro. Die Anforderungen an die Jugendhilfe stellten sowohl an die personellen wie an die finanziellen Ressourcen eine Herausforderung dar, hieß es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

Derzeit werden im Stadtgebiet neun Tageseinrichtungen freier Träger mit Aufwendungen in Höhe von über drei Millionen Euro unterstützt. Zur Entlastung erhält die Stadt vom Land rund 1,85 Millionen Euro, wodurch sich ein Zuschussbedarf von rund 1,2 Millionen Euro ergibt. An den knapp 4,6 Millionen Euro Betriebskosten der zwölf städtischen Tageseinrichtungen beteiligt sich das Land mit rund einer Million. Durch Elternbeiträge und Beiträge zur Mittagsverpflegung kommen weitere rund 690.000 Euro zusammen.

Insgesamt schlagen die Kosten für die kommunalen Tageseinrichtungen mit rund 2,6 Millionen Euro im Haushalt zu Buche.

In diesem Jahr soll auch mit dem Ausbau von U3-Betreuungsplätzen und der damit einhergehenden Ertüchtigung der Einrichtungen Granterath, Hagelkreuz und Westpromenade begonnen werden. Die Investitionsvorhaben von rund 600.000 Euro werden ebenfalls in den Finanzplan aufgenommen.

Am Mittwoch, 27. Januar, wird der Finanzierungsplan im Hauptausschuss und am Mittwoch, 3. Februar, im Rat beraten.
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