Korbmacher haben Auftritte im TV und in Berlin

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Unser Foto zeigt (v.li.): Fred Krings, Hilde Königs, Reiner Blank, Vorsitzender Hermann-Josef Knur, Friedhelm Krings, Paul Nobis. Foto: Karin Knur

Hilfarth. Zu der Jahreshauptversammlung des „Historischen Vereins der Rurtalkorbmacher Hilfarth” hatte der Vorstand seine Mitglieder und Angehörige in den vorwiegend in ehrenamtlicher Eigenarbeit neu geschaffenen Versammlungsraum des Museums eingeladen.

Geschäftsführer Friedhelm Krings eröffnete die Versammlung. Am Ende des Jahres 2010 habe der Verein 120 Mitglieder gehabt. Umfassend berichtete Krings über die Aktivitäten des Vereins. So fanden unter anderem 48 Führungen statt, an denen 1020 Besucher teilnahmen. Dazu wurde das Museum von 876 Einzelpersonen besichtigt.

Ein Höhepunkt des Jahres 2010 sei der Besuch mehrerer Vereinsmitglieder der Grünen Woche in Berlin. Hier wurden Korbwaren vor den Zuschauern hergestellt. Fred Krings gab auf Wunsch der Fernsehmoderatorin Heike Götz ein ebenso fachliches wie auch mit Humor untermaltes und in einem Fernsehbeitrag ausgestrahltes Interview.

Einen zweiten Besuch in Berlin gab es auf Einladung des damaligen Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg. Zu den weiteren Aktivitäten des Vereins gehörten die Teilnahme am „Fest der Kulturen” in t Hückelhoven und der „Chreskinkesmaat” mit lebenden Tieren. „Trotz des schlechten Wetters”, so der Geschäftsführer, „konnten wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.”

Für den „Arbeitskreis Geschichte” berichtete Hilde Königs, dass Hinweisschilder am Rurwanderweg an markanten Punkten aufgestellt wurden. Julius Terberger und Hans Rolfs haben Chroniken über Hilfarth verfasst.

Die Regularien wurden zügig abgewickelt. Hermann-Josef Knur ist erster Vorsitzender; sein Vertreter Reinhard Blank. Kassierer Josef Nobis berichtete über einen ausgeglichenen Kassenbestand. Kassenprüfer Hans Abels bescheinigte ihm eine sorgfältige Buchführung. Beisitzer sind Hilde Königs und Fred Krings.

In seinen Schlussworten zu der Versammlung, sagte Hermann-Josef Knur, dass er sich wünsche, dass das Kunsthandwerk und alles was dazu gehöre, erhalten belibe. Wichtige Punkte für ihn seien auch, Mitglieder zu finden, die sich für die Führungen schulen lassen.
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