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Konzert mit Preisträgern mit den Teilnehmern von „Jugend musiziert”

Von: hl
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Kreis Heinsberg. Etwa 30 Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert” aus Aachen und Umgebung sowie aus den Kreisen Düren und Heinsberg konzertierten in der Aula des Hückelhovener Gymnasiums.

So vielfältig wie die Instrumente (Akkordeon, Fagott, Gitarre, Flöte, Querflöte, Klavier, Klarinette, Trompete und nicht zuletzt die Stimme) waren auch die Stilrichtungen und Kompositionen, welche die Sechs- bis 17-Jährigen mit teilweise schon großer Meisterschaft auf die Bühne brachten.

Diese breite Leistungsschau junger Musiktalente wäre nicht möglich gewesen ohne die finanzielle Hilfe der Sparkassen aus der Region, wie Gerda Mercks, Leiterin der Kreismusikschule Heinsberg, und Thomas Beaujean, Vorsitzender des Regionalausschusses von „Jugend musiziert”, betonten. Als deren Vertreter überreichte Dr. Richard Nouvertné an die Besten Ehrenpreise und würdigte dabei den Fleiß und das Durchhaltevermögen der jungen Musiker: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück.”

Ausgezeichnet wurden die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs, welche die Höchstzahl 25 Punkte erreicht hatten und nun mit den ab 21 Punkten Bewerteten am Landeswettbewerb Ende März in Düsseldorf teilnehmen. Die besonders Geehrten waren Benedikt Gurdon (Fagott), Aaron Thomas Fehr und Simon Brendt (Trompete), Simone Conradt und Ingo Koch (Querflöte) und die beiden „Youngster” Anita Bell und Jana Schell (Klavier), die wegen ihres kindlichen Alters noch nicht nach Düsseldorf dürfen.

Was die Zuhörer in der gut besuchten Aula vor allem begeisterte, war die große Bandbreite der dargebotenen Musik; sie reichte von Mozart und italienischen Klassikern über spanische Meister der Gitarre und viele eher unbekannte Tonkünstler bis zu spirituell geprägter Musik. Und es fehlte auch nicht der Humor, etwa beim Stück „Krimi” der Musikprofessorin und mehrfachen Mutter Agnes Dorwarth, bei dem Anne-Sophie Krause (Blockflöte) und Steffen Neuß (Klavier) wahrlich furchterregende Töne erzeugten, die jedem „Tatort” zur Ehre gereicht hätten.

Patrik Cieslik entzückte (neben seinen „Kolleginnen” Linnea Tullius und Maike Huppertz) mit „Hallo, kleine Frau” aus dem Märchen-Musical „Into the woods” mit geradezu chaplinesken Einlagen.

Eigentlich muss der Kritiker sich bei all denen entschuldigen, deren Namen er nicht nennen konnte; jeder junge Künstler hätte eine eigene Besprechung verdient für eine gelungene Präsentation der Ergebnisse eines Wettbewerbes, dem noch viele weitere Jahre erfolgreichen Wirkens zu wünschen sind. Und bei der Namensnennung hätte dann auch der Musikprofessor nicht fehlen dürfen, der als stolzer Vater seine Söhne am Klavier begleitete.
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