Kreis Heinsberg - Klinikclowns: „Humor am Krankenbett hilft heilen“

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Klinikclowns: „Humor am Krankenbett hilft heilen“

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Klinikclownin „Wilhelmine“begrüßte die Ehrenamtlichen vom Krankenhausbesuchsdienst in Heinsberg.

Kreis Heinsberg. Ein ungewohntes Bild bot sich 55 Ehrenamtlichen vom Krankenhausbesuchsdienst der Caritas aus den Pfarrgemeinden der Region Gangelt, Heinsberg, Waldfeucht, Selfkant, Wassenberg und Hückelhoven, als sie die Cafeteria des Städtischen Krankenhauses Heinsberg betraten. Denn dort wurden sie von den bunt kostümierten Klinikclowninnen „Loretta“ und „Wilhelmine“ begrüßt.

Für viele war dies ihre erste Begegnung mit Klinikclowns. Gekonnt verstanden diese, ihren Humor zu vermitteln und die Gäste zum Mitmachen zu animieren beziehungsweise in kleine unterhaltsame Gespräche zu ver­wickeln. Dieses Erlebnis gehörte zum traditionellen Treffen der Besuchsdienste mit dem Thema „Humor am Krankenbett – Humor hilft heilen“, zu dem Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, und das Krankenhaus, eingeladen hatten, um sich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu bedanken.

„An ihrem Arbeitsplatz sind wir nun Gastgeber“, begrüßte Pflegedienstleiter Hans-Josef Jöris die Gäste. Das Treffen sei ein Dankeschön für den außerordentlichen Einsatz, den jeder als Ehrenamtlicher im Krankenhausbesuchsdienst leiste, fuhr er fort. Gleichzeitig überbrachte er auch die Grüße von Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders. „Wir sind sehr froh über ihr Wirken im Krankenhausbesuchsdienst.“

Patienten und Angehörige würden diese Arbeit als notwendig schätzen. Besonders viele ältere Menschen, die oftmals mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen müssten, würden durch den Besuch der Ehrenamtlichen erfahren, dass sie noch fester Bestandteil des Pfarrlebens seien, so Jöris weiter. Viele von ihnen seien allein und würden sich über ein Gespräch freuen. Auch Bärbel Windelen dankte im Namen des Caritasverbandes herzlich den Ehrenamtlichen für ihren Dienst.

Doch dann erschienen erneut „Loretta“ und „Wilhelmine“, die sich umgezogen hatten und nun wieder Annemie Missinne und Ruth Jürgens waren, um von ihrer Arbeit zu berichten. So erfuhren die Gäste, dass beide Frauen eine Clownausbildung absolviert haben und dem Verein Klinik-Clowns Aachen angehören. Ihre Aufgabe besteht darin, vor allem kranken Kindern den Aufenthalt im Krankenhaus zu erleichtern.

Sie gehen im Krankenhaus von Zimmer zu Zimmer. Mit Betreten des Raumes tasten sie sich an ihr Gegenüber und die Situation mit viel Fantasie und Improvisation heran. „Man muss bei sich sein, um agieren zu können. Nur so ist Kontakt und Begegnung möglich“, betonte Annemie Missinne und zog eine Parallele zur Arbeit im Krankenhausbesuchsdienst. An vielen Beispielen verdeutlichten sie, dass Lachen und Humor beim Heilungsprozess helfe.

Zum Abschluss verabschiedete Krankenhausseelsorger Wolfgang Sybrandi die Ehrenamtlichen und Clowninnen mit einem Segen.

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