Kreis Heinsberg - Kinderhörsaal: Schüler erweisen sich als große Experten

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Kinderhörsaal: Schüler erweisen sich als große Experten

Von: mb
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Eine perfekt arbeitende Mini-Dampfmaschine stellte die Sonnenscheinschule Heinsberg beim Kinderhörsaal in Wassenberg vor.
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Ei und Flasche: Experiment von der GGS Am Burgberg Wassenberg.

Kreis Heinsberg. Stark – diese großen Experten. Alle noch im Grundschulalter – und doch stand so manchem Erwachsenen die Verblüffung ins Gesicht geschrieben. Zum fünften Kinderhörsaal hatte das Netzwerk „Begaben wagen“ diesmal in die Erkelenzer Franziskusschule und in die Wassenberger Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg eingeladen.

Im Begabungsnetzwerk sind 13 Grundschulen mit ihren Lehrerkollegien, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern miteinander verbunden. „Ziel des Netzwerkes ist, Erfahrungen im Hinblick auf die individuelle Förderung auszutauschen, neues Wissen zu erwerben und mit gemeinsamen Projekten besonders begabte Kinder zu fördern“, erklärte in Wassenberg die Schulleiterin Jutta Mauczok.

Jede Schule sei stets bemüht, gemeinsam mit den Eltern die Begabungspotenziale der Kinder zur Entfaltung zu bringen. Wissenschaftliche Studien würden belegen, dass etwa zehn Prozent der Bevölkerung als „begabt“ gelten, diese Prozentzahl lasse sich problemlos auf die Schüler übertragen.

Auf verschiedene Räume verteilten sich in Wassenberg interessante Themen, die mit Vorträgen, Präsentationen und Experimenten aufbereitet wurden. Eine perfekt arbeitende Mini-Dampfmaschine stellte die Sonnenscheinschule Heinsberg vor. Mit den Naturgewalten Lawine und Tsunami beschäftigte sich die Nikolaus-Schule Breberen. Echte Waschbretter hatte die GGS Hilfarth im Gepäck. Anschaulich wurde ein Waschtag zu Omas Zeiten vorgestellt – inklusive Rückenschmerzen.

Und wer wollte, durfte gern selber zu Bürste und Seife greifen. Schall erfassen gelang der KGS Haaren mit allen Sinnen. Kleine Experimente machten Schall sichtbar und das menschliche Ohr wurde bis ins kleinste Detail umfassend erklärt. Die Europaschule Geilenkirchen rückte Archimedes und seine Katapulte in den Focus. Mit der spannenden Frage „Wie kommt das Ei in die Flasche?“ beschäftigte sich der Gastgeber, die GGS Am Burgberg Wassenberg. Und hatte nicht nur eine perfekte Erklärung, sondern trat auch den Beweis immer wieder an. Zur Überraschung der Zuschauer wurde das Ei dann wieder unversehrt aus der Flasche herausgeholt. In der Aula entführte die Schule der Begegnung Birgden fantasievoll in die Welt des Musicals „Mary Poppins“.

Begeistert war auch Schulrätin Dr. Hildegard Hosterbach, die sich bei den Schülern bedankte, „dass wir von euch lernen dürfen.“ Die Urkunden für die Mitwirkenden wurden von Professor Dr. Karl Josef Kluge von der Universität Köln, der das Netzwerk von Anfang an wissenschaftlich begleitet hat, verliehen. Am Schluss der Veranstaltung trafen sich alle Teilnehmer noch einmal in der Aula, um gemeinsam das Erkennungslied zu singen, das Georg Wimmers, Leiter der Grundschule Wegberg-Beeck, anlässlich des ersten Heinsberger Kinderhörsaals geschrieben hat: „Ich bin stark, wenn ich weiß passiert, ich bin stark, wenn mich etwas interessiert.“

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