Heinsberg-Aphoven - Kinder helfen Feuerwehrmann beim Anlegen seiner Kleidung

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Kinder helfen Feuerwehrmann beim Anlegen seiner Kleidung

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Aufregende und lehrreiche drei Tage verlebten die Kinder des städtischen Kindergarten Aphoven/Laffeld bei der Brandschutzerziehung, die durch die Erzieherinnen des Kindergartens angeregt und von Karl Heinz Krebs und Ralf Mustert (Löschgruppe Aphoven) geleitet wurden.

Heinsberg-Aphoven. „Mit der Brandschutzerziehung kann man nicht früh genug anfangen!”, dachten sich die Erzieherinnen des städtischen Kindergartens Aphoven/Laffeld. So erklärten sich die Feuerwehrleute der Löschgruppe Aphoven der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg gerne bereit, diese Brandschutzerziehung zu übernehmen.

Zuerst wurden die Kinder von den Erzieherinnen spielerisch auf die Feuerwehr vorbereitet. Wozu ist die Feuerwehr da? Welche Aufgaben hat ein Feuerwehrmann? Was kann man alles mit einem Feuerwehrauto machen? Einfach Feuerwehr zum Anfassen, dadurch sollten die Kinder ihre Angst verlieren.

Von den Wehrleuten erlernten die Kinder dann, wie man sich im Brandfall verhält, sich in Sicherheit bringt, Hilfe holt und einen Notruf absetzt. Aber auch der richtige Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeug wurde geübt. Viel Vorbereitung und gerne geopferte Freizeit hatten Karl Heinz Krebs und Ralf Mustert von der Löschgruppe Aphoven, aufwenden müssen, um diese Brandschutzerziehung leisten zu können.

Da ein Feuerwehrmann in seiner Einsatzbekleidung mit Atemschutzgerät doch etwas furchterregend für Kinder aussieht, konnten die Kinder des Kindergartens einem Feuerwehrmann helfen, seine komplette Ausrüstung anzulegen. Für die Kindergartenkinder waren die drei Tage nicht nur sehr aufregend, sondern auch sehr lehrreich. Die Kinder bedankten sich mit selbstgemalten Bildern rund um das Thema Feuerwehr.

Diese Bilder werden beim Sommerfest der Löschgruppe Aphoven am 21. Juni prämiert. Von den Feuerwehrleuten erhielt jedes Kind eine Urkunde. Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen ist wichtig, und darum auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Viele Ereignisse in der Vergangenheit haben gezeigt, dass in dieser Richtung noch ein großer Nachholbedarf besteht.

Darum gehören auch Rauchmelder in jedes Haus oder Wohnung. Rauchmelder retten Leben, so die Feuerwehr. Die Opfer bei Wohnungsbränden sind meist keine Brandopfer, sondern zu 90 Prozent Rauchopfer.
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