Heinsberg-Oberbruch - Kinder freuen sich über den „Wunschbaum”

Kinder freuen sich über den „Wunschbaum”

Von: agsb
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„Das war mein Name, der Nikol
„Das war mein Name, der Nikolaus hat meinen Namen aufgerufen” freut sich hier ein Kind bei der Feier von Amos in Oberbruch.

Heinsberg-Oberbruch. Als der Nikolaus mit seinem schwarzen Mohr in der kleinen Oberbrucher Festhalle erschien, waren die Kinder plötzlich alle ganz ruhig. Bereits beim Anblick des Nikolaus leuchteten die Kinderaugen.

Der Nikolaus verteilte Heftchen aus denen gemeinsam Weihnachtslieder gesungen wurden. Die „Weihnachtsbäckerei” kannten viele auswendig und mussten erst gar nicht in den Text schauen.

Dann war es endlich soweit. Die Mitglieder der Amos-Einrichtung Heinsberg-Oberbruch brachten dem Nikolaus viele Pakete der Aktion Weihnachts-Wunschbaum. Die Geschenke wurden dann an die strahlenden Kinder verteilt.

Johannes Eschweiler, Vorsitzender der Amos Oberbruch, dankte Gisela Sontag vom Real-Supermarkt in Heinsberg für die Mitwirkung an der Aktion. Die Kinder stammen aus Familien, die von der Oberbrucher Tafel unterstützt werden und konnten im Vorfeld Wunschzettel (bis zu einem bestimmten Warenwert) ausfüllen. Diese Wunschzettel zierten einen großen Weihnachtsbaum im Real. Die Kunden konnten dann einen Zettel abnehmen, den Artikel kaufen und für die Aktion abgeben. Eschweiler dankte auch den Kunden und der Imkerei Drachenberg aus Heinsberg; diese hatte für alle Familien noch ein extra Geschenk im Nikolausgepäck.

Nach dieser Feier begrüßte Johannes Eschweiler die rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier und würdigte ihr Engagement. Dreimal in der Woche hat die Oberbrucher Tafel geöffnet, zudem wird morgens ein Frühstück angeboten. Die Amos wurde 2006 auf Initiative des Pfarrgemeinderates der Katholischen Kirche St. Aloysius Oberbruch gegründet, betreibt heute den Amos-Shop und den Amos-Laden.

Rund 300 Familien im Stadtgebiet Heinsberg werden mit Lebensmitteln versorgt. Unterstützt wird Amos von vielen Geschäftsleuten aus dem Stadtgebiet. Die Amos hat sich mittlerweile zu einer caritativen Einrichtung mit Aufgaben entwickelt, die weit über den Begriff „Tafel” hinausgehen. Inzwischen gibt es beispielsweise auch Bildungsangebote.
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