Wegberg - Keine Einigung für neue Sporthalle und Ganztagshauptschule in Wegberg

Keine Einigung für neue Sporthalle und Ganztagshauptschule in Wegberg

Von: hewi
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Wegberg. Über die Namensgebungen am Schul- und Sportzentrum beriet der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport. Neben einem Antrag der FDP zur im Bau befindlichen Sporthalle wurde auch ein Antrag der Ganztagshauptschule diskutiert.

Die Liberalen hatten vorgeschlagen, der neuen Sporthalle den Namen eines Wegbergers zu geben, der sich um den Sport oder das Gemeinwesen verdient gemacht hat.

„Ein Name ist gut für die Außenwirkung und Vermarktung der Halle”, erklärte Christoph Böhm (FDP). Nicole von den Driesch (SPD) hielt das für keine gute Lösung, da in Wegberg Hallen grundsätzlich keine Namen tragen und man sich am Prinzip der Gleichbehandlung orientieren müsse. Die Grünen lehnten eine Namensgebung ab. Es sei nicht überschaubarer, wenn die Wegberger Sporthallen Namen trügen. Die Ausschussvorsitzende Karin Bonitz wies darauf hin, dass bei den Vereinen, die im Souterrain der Halle untergebracht werden, schon über einen Namen nachgedacht werde.

Gegenstimmen der Grünen

Letztendlich entschied man sich bei drei Gegenstimmen der Grünen dafür, den Historischen Verein und den Stadtsportbund mit der Findung von Namensvorschlägen zu betrauen, die dann im Rathaus geprüft werden.

Nicht entscheiden wollte der Ausschuss über einen Vorschlag der Schulkonferenz der Ganztagshauptschule. Demnach sollte die Schule ab 30. Juni „Schule am Grenzlandring” heißen. Dieser Name stieß auf wenig Gegenliebe, weil er nicht in den Kanon der Schulnamen des Schul- und Sportzentrums passe.

Georg Schmitz (CDU) beantragte daher, die Beratung zu vertagen und noch einmal das Gespräch mit der Schulleitung zu suchen. Diesen Standpunkt vertrat auch von den Driesch.

Der Leiter des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums, Willy Meersmann, wies darauf hin, dass dem Namensvorschlag eine intensive Beratung in der Schulkonferenz vorangegangen war und es sich daher nicht um eine „willkürliche Entscheidung” handele.

Trotzdem solle im Gespräch mit der Schulleiterin Helga Mitzkeit nach einer möglichen Alternative gesucht werden.
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