Kein Verständnis für Schließung der Hauptschule Gerderath

Von: hewi
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Erkelenz-Gerderath. Auf der Schulausschusssitzung fehlte er als betroffener Schulleiter, als über die Schließung seiner Schule diskutiert wurde.

Karl-Heinz Sonntag, der Leiter der Arnold-von-Harff-Schule, hatte mit anderen Lehrern und Eltern der Gerderather Schüler im hinteren Zuhörerbereich gesessen, während die Leiter der anderen Schulen vorne an den Ausschussberatungen teilnahmen.

Nach dem Ende des öffentlichen Teils der Ausschusssitzung bemängelte auch Lehrer Dirk Schillings, dass weder Sonntag noch Vertreter des Kollegiums zu der Sitzung eingeladen worden seien. Er erklärte, dass das Kollegium noch kurz vor den Herbstferien der Verwaltung ein Konzept präsentieren wollte, das zu einer Stabilisierung und Sicherung des Standortes beitragen sollte.

Darin sei gerade die geringe Schülerzahl als Vorteil gewertet worden, da so individuelle Förderung in einem Maße möglich sei, wie sie an anderen Schulen nicht geboten werden könne. Auch die Eltern der Schüler zeigten wenig Verständnis für das Ansinnen der Verwaltung. Birgit Geiser-Pfennings aus Wassenberg, deren Sohn die neunte Klasse an der Arnold-von-Harff-Schule besucht, sieht die schulische Zukunft ihres Sohnes gefährdet.

Sie hatte sich bewusst für die Gerderather Schule entschieden, nachdem ihr Sohn Probleme an der Ratheimer Hauptschule bekommen hatte.
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