Hückelhoven - Katastrophenschützer haben nun das passende Transportgerät

Katastrophenschützer haben nun das passende Transportgerät

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Hückelhoven. Dass Rettungsgerät in Eigenbau nichts mit Bastelarbeiten im Werkkeller gemeinsam haben, hat der Ortsverband Hückelhoven des Technischen Hilfswerks schon mehrfach unter Beweis gestellt.

Am Eindruckvollsten war dabei sicher die Entwicklung des mittlerweile bundesweit etablierten Gebäudeabstützsystems „ASH” (Abstützsatz Holz).

Aber auch die neueste Entwicklung der Hückelhovener Katastrophenschützer zeugt von Einfallsreichtum und Praxiserfahrung: Das im Katastrophenschutz eingesetzte „Einsatzgerüstsystem”, kurz EGS, gehört schon seit Jahren zur Ausstattung des Ortsverbandes. Mit dem EGS können Gebäudeinnehabstützungen, aber auch provisorische Brücken, Bühnen oder Stütztürme konstruiert werden die im Katastrophenschutz zu den unterschiedlichsten Zwecken genutzt werden.

Um aber im Einsatzfall schnell aus der großen Menge an Material das richtige heraus zu suchen war ein großer logistischer Aufwand erforderlich. Nicht selten mussten Hunderte Kilo Material zunächst umgeladen werden.

Nun verfügt der Ortsverband über einen Anhänger mit einem durchdachten Beladesystem für das EGS. Alle Bauteile sind schnell zugänglich und können geschlossen an die Einsatzstelle gebracht werden.

Damit das Gerät auch den Anforderungen des Einsatzalltages gerecht wird, fand das Hückelhovener THW mit der Firma Stahlbau Küppers aus Millich einen Förderer, der die Konstruktionen nach den Ideen des THW umsetzte und konstruierte. Die angefallenen Konstruktionsleistungen und das Material spendete Stahlbau Küppers dabei dem THW und verhalf dem Katastrophenschutz in der Region somit zu einem neuen Einsatzanhänger. „Wir sind sehr froh mit Herrn Küppers einen Förderer gewonnen zu haben der sich für unserer Ideen interessierte und in der Lage war die Konstruktionen umzusetzen”, so Michael Andres, Ortsbeauftragter des THW in Hückelhoven.

Weitere Kosten übernahm der Förderverein des THW der unter anderem die Treppe und die Innenbeleuchtung aus Spendengeldern finanzierte.
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