Kanaldeckel aus Messing für den Breteuilplatz

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Hückelhoven-Hilfarth. Stolz auf 14 neue Mitglieder zeigte sich Franz-Josef Bücken als Vorsitzender des Knappenvereins St. Barbara Hilfarth bei der jüngsten Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Windelen.

Der Verein hat nun rund 50 Mitglieder. Der Vorsitzende sowie Geschäftsführer Willi Henschke und Schriftführer Jochen Rother riefen die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres in Erinnerung, wobei auch immer die Betreuung der Mitglieder einen guten Stellenwert einnimmt.

Dass der Knappenverein seinen Standort im Stadtteil Hilfarth, hat, wurde aus der Auflistung der Teilnahme an örtlichen Vereinsveranstaltungen deutlich. Aber auch die Teilnahme an den Angeboten der weiteren bergmännischen Traditionsvereine in Hückelhoven besitzt bei den Barbara-Knappen einen hohen Stellenwert, genauso wie die Besuche bei Partnervereinen im Ruhrgebiet, im Saarland und in Aldenhoven.

Die Hauptveranstaltungen des Jahres sind beim 53 Jahre alten Knappenverein das Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute mit dem Umzug durch Hilfarth und dem ökumenischen Gottesdienst in der Leonhard-Pfarrkirche am jeweils letzten Novembersamstag, nun am 27. November 2010.

Als zweiter Großveranstaltung freut man sich auf den jährlichen Ausflug, der über mehrere Tage zumeist in aktive oder ehemalige Bergbaugebiete führt, wobei das nicht auf Kohlebergbau beschränkt ist. Der Ausflug 2010 ist, wie Bücken bekannt gab, bereits fest geplant und wird zum ehemaligen Erzbergbau nach Annaberg-Buchholz im Erzgebirge führen. In der Vorweihnachtszeit sind dort fünf Übernachtungen eingeplant.

Grubenbesichtigungen, eine Tour nach Leipzig, Rundfahrt durch das Erzgebirge, Besuch eines Weihnachtsmarkts und als Höhepunkt die Teilnahme an der großen Bergparade in Annaberg-Buchholz am 19. Dezember stehen im Programm. Der Förderverein für das Denkmal Schachtgerüst 3 hat den Reigen begonnen, die Knappen setzen ihn fort: Man stiftet einen Messing-Kanaldeckel für die Stadt Hückelhoven, der des Fördervereins liegt zwischen altem Rathaus und dem Wasserspielbrunnen auf dem Breteuilplatz.

Das Projekt wir die ansonsten solide Kasse der Knappen einigermaßen beanspruchen. Die Versammlung endete wie immer: Das Steigerlied wurde gesungen, abschließend gab es den Bergmannsschnaps.
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