Heinsberg - Kampf gegen Windräder wird unterstützt

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Kampf gegen Windräder wird unterstützt

Von: Rainer Herwartz
Letzte Aktualisierung:
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Zu nah, zu eng: Der Planungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Heinsberg teilt die Auffassung der Baumener, dass die geplanten Windräder zu dicht an den Ortsteil gebaut werden. Foto: imago/Rust

Heinsberg. Die Baumener dürfen sich freuen, denn im Hinblick auf ihren Kampf gegen eine Konzentrationszone für Windkraftanlagen direkt an ihrer Ortsgrenze auf Geilenkirchener Stadtgebiet erhalten sie Unterstützung durch die Mitglieder des Planungs- und Verkehrsausschusses der Stadt Heinsberg.

„Die Baumener haben eine Bürgerinitiative gegründet, und mit 18 von 21 haben nahezu alle Baumener eine Eingabe an die Stadt unterzeichnet”, sagte Dezernent Hans-Walter Schönleber in der letzten Sitzung.

Die von Geilenkirchen eingeforderte Stellungnahme der Heinsberger zur Aufstellung eines Teilflächennutzungsplanes lehnt das Vorhaben ab. „Aufgrund des nahen Radwanderweges gehen aber selbst die Geilenkirchener davon aus, dass die Fläche nur bedingt geeignet ist”, erläuterte Schönleber.

Ein entscheidender Aspekt für die ablehnende Haltung der Stadt sei vor allem der Umstand, dass das letzte Haus von Baumen nur rund 380 Meter von der Konzentrationszone entfernt stehe, meinte der Verwaltungsjurist. „Das erscheint uns sehr, sehr eng.” Zwar gebe es kein Gesetz, in dem die Abstände geregelt seien, doch der Windkrafterlass besage, dass man einen Sicherheitsabstand von 1500 Metern einhalten solle.
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